Sonntag, 31 Aug. 2025
  • Mein Feed
  • Meine Speicherungen
Abonnieren
Aktienfinancial.de
  • Startseite
  • Deutschland
  • Europa
  • International
  • Politik
  • Unternehmen
  • Wirtschaft
  • Technik
  • Umwelt
Font ResizerAa
Aktienfinancial.deAktienfinancial.de
  • Meine Speicherungen
  • Mein Feed
Suchen
  • Startseite
  • Deutschland
  • Europa
  • International
  • Politik
  • Unternehmen
  • Wirtschaft
  • Technik
  • Umwelt
Have an existing account? Sign In
Folgen Sie uns
© RMK Marketing Inc. Alle Rechte vorbehalten.
DeutschlandTechnik

Die Problematik des neuen Bundeswehr-Sturmgewehrs G95A1

Susanne Jung
Letzte Aktualisierung: 26. Januar 2024 17:42
Susanne Jung

In der Bundeswehr zeichnet sich eine bedenkliche Entwicklung ab, die die Treffsicherheit und Zuverlässigkeit ihrer Ausrüstung betrifft. Im Zentrum der aktuellen Diskussion steht das neue Sturmgewehr G95A1, dessen Präzision in Frage gestellt wird.

Treffsicherheitsmangel beim G95A1

Der Bundesrechnungshof hat erhebliche Zweifel an der Treffsicherheit des neuen Sturmgewehrs G95A1 der Bundeswehr geäußert. Ein Bericht, der der Bild-Zeitung vorliegt, deutet darauf hin, dass das Beschaffungsamt der Bundeswehr (BAAINBw) die Anforderungen an die Waffenindustrie reduziert hat, was zu einer Beeinträchtigung der Waffengenauigkeit geführt haben könnte.

Kritik am Beschaffungsprozess

Laut dem Bericht der Rechnungsprüfer benötigt die Bundeswehr ein Sturmgewehr, das „mit der eingeführten Gefechtsmunition unter realen Bedingungen ausreichend präzise trifft“. Dies scheint beim G95A1 nicht der Fall zu sein, was durch einen Änderungsvertrag zwischen dem BAAINBw und dem Waffenhersteller verursacht wurde. Die nun erlaubten Laborbedingungen und die Verwendung von ziviler Präzisionsmunition lassen einen realistischen Nachweis der Waffengenauigkeit nicht zu.

Kosten und Konsequenzen

Die Ausstattung der Bundeswehr mit dem G95A1, hergestellt von Heckler & Koch, wird erhebliche finanzielle Mittel beanspruchen – geschätzt rund 900 Millionen Euro. Dies umfasst die Basiswaffe sowie zusätzliche Komponenten wie ein Optik- und Lichtlasermodul. Der Bundesrechnungshof bemängelt, dass das Sturmgewehr unter den aktuellen Bedingungen die Präzisionsanforderungen nicht erfüllt.

Nachlassende Standards und ihre Folgen

Die Abschwächung der Nachweispflichten für die Treffsicherheit nach Vertragsabschluss wird ebenfalls kritisiert. Es wurde den Herstellern erlaubt, verschiedene Bedingungen zu ändern, darunter die Verwendung eines Scharfschützen-Zielfernrohrs und die Erhöhung des Zeitintervalls zwischen den Schüssen. Diese gelockerten Bedingungen führen dazu, dass das BAAINBw keine Nachbesserung vom Hersteller einfordern kann.

Personelle Konsequenzen

Diese Situation könnte personelle Konsequenzen nach sich ziehen. Rüstungsstaatssekretär Benedikt Zimmer steht unter Druck, und es wird über die Suche nach einem Nachfolger berichtet. Die Situation erinnert an ähnliche Probleme im Jahr 2015 mit dem Sturmgewehr G36, dessen Trefferquote bei Temperaturunterschieden dramatisch sank.

Die Bundeswehr steht vor einer Herausforderung, die nicht nur finanzielle, sondern auch sicherheitstechnische und operationelle Implikationen hat. Die Debatte um das Sturmgewehr G95A1 wirft Fragen über die Effizienz und Zuverlässigkeit von Beschaffungsprozessen auf und unterstreicht die Notwendigkeit, Ausrüstungsstandards aufrechtzuerhalten, die den realen Bedingungen des Gefechtsfeldes entsprechen.

Stichwörter: Bundeswehr, Deutschland, G95A1, Heckler und Koch, Sturmgewehr, Unternehmen, Wirtschaft
Vorheriger Beitrag Insolvenz von Ritzenhoff: Eine Traditionsmarke in Turbulenzen
Nächster Beitrag Die Debatte um eine Zuckersteuer in Deutschland: Gesundheit, Wirtschaft und soziale Aspekte

Beliebte Beiträge

Trump-Drohung schickt Dax auf Talfahrt

Schock am Mittag: 700 Punkte in wenigen Minuten verloren Am 23. Mai 2025 erlebte der…

Von Adrian Kelbich

EU will TÜV-Pflicht für ältere Autos verschärfen

Neue Kontrolle ab dem zehnten Fahrzeugjahr geplant Die EU-Kommission plant eine grundlegende Änderung bei der…

Von Charlotte Probst

Julian Assange: Sieg für die Pressefreiheit – oder nicht?

Julian Assange: Ein Sieg für die Wahrheit und eine Anklage gegen den Westen Julian Assange…

Von Adrian Kelbich

Das könnte Sie auch interessieren

kanada-warnt-vor-reisen-nach-deutschland---terrorgefahr
DeutschlandInternationalPolitik

Kanada warnt vor Reisen nach Deutschland – Terrorgefahr

Von Susanne Jung
dax-pendelt-um-die-schlüsselmarke-von-24.000-punkten
DeutschlandUnternehmenWirtschaft

Dax schwankt um wichtige 24.000-Punkte-Marke

Von Cornelia Schröder-Meins
paypal-milliarden-panne:-händler-sollen-geld-zurückerhalten
DeutschlandUnternehmenWirtschaft

Paypal Milliarden-Panne: Händler sollen Geld zurückerhalten

Von Charlotte Probst
ermittlungen-gegen-führungskräfte-von-x
DeutschlandInternationalPolitik

Ermittlungen gegen Führungskräfte von X

Von Adrian Kelbich
Aktienfinancial.de

Über Uns

Wir begrüßen Sie bei AktienFrancial.de, Ihrem Tor zu unabhängigen Nachrichten und Neuigkeiten, sowie Hintergrund-Information zu Märkten, Politik, Finanzen, Wirtschaft, Technik und Wissenschaft.

RMK Marketing Inc.
41 Lana Terrace, Mississauga, Ontario L5A 3B2, Kanada​
Links
  • AGB
  • Impressum
  • Über uns
  • Datenschutz
  • Kontakt

© RMK Marketing Inc. Alle Rechte vorbehalten.

Welcome Back!

Sign in to your account

Lost your password?