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Modernisierung: Marine setzt auf kanadisches CMS 330

Charlotte Probst
Letzte Aktualisierung: 18. November 2025 17:02
Charlotte Probst
modernisierung:-marine-setzt-auf-kanadisches-cms-330

Deutschlands milliardenschwerer Technologieschub

Die Bundesrepublik hat eine richtungsweisende Entscheidung für die Zukunft ihrer Seestreitkräfte getroffen. Mit einer Investition von mehr als einer Milliarde Euro besiegelt Deutschland die Beschaffung des Kampfsystems CMS 330 des Rüstungskonzerns Lockheed Martin Canada. Es handelt sich um eines der modernsten maritimen Führungs- und Waffeneinsatzsysteme weltweit und künftig um das digitale Nervenzentrum deutscher Überwasserschiffe.

Contents
Deutschlands milliardenschwerer TechnologieschubEin einheitliches System für alle ÜberwassereinheitenKanadische Technologie im Dienste der deutschen FlotteStrategische Kooperation über JahrzehnteEin neues Kapitel für die Marine

Der Schritt ist nicht nur eine technische Erneuerung, sondern ein strategisches Signal. Die Modernisierung der Marine zählt zu den größten technologischen Reformen der letzten Jahrzehnte und soll die Einsatzfähigkeit der Flotte über viele Jahre hinweg sichern.

Ein einheitliches System für alle Überwassereinheiten

Die Bundeswehr bestätigte, dass das Regierungsabkommen am 14. November unterzeichnet wurde. Ziel ist die Vereinheitlichung der bislang unterschiedlichen IT-Strukturen an Bord deutscher Schiffe. Das CMS 330 wird dabei als „IT-Herzstück“ bezeichnet, denn es verbindet sämtliche operativen und technischen Subsysteme eines Schiffes in einem hochmodernen Netzwerk.

Das System übernimmt zentrale Funktionen wie

  • Lagebilddarstellung
  • Waffeneinsatzkoordination
  • Kommunikationsmanagement
  • Echtzeit-Datenverarbeitung

Die Modernisierung betrifft sämtliche bestehenden Schiffsklassen sowie zukünftige Neubauten. Der Zeitplan erstreckt sich über 25 Jahre, und bereits ab 2027 sollen die ersten Schiffe auf das neue System umgerüstet werden.

Kanadische Technologie im Dienste der deutschen Flotte

Das CMS 330 wurde ursprünglich für die kanadischen Streitkräfte entwickelt und wird dort bereits aktiv genutzt. Dass Deutschland nun dieses System einführt, gilt als Ausdruck des wachsenden militärischen Vertrauens innerhalb der NATO.

Das Bundesamt für Ausrüstung, Informationstechnik und Nutzung der Bundeswehr betonte:
„Das Projekt markiert einen zentralen Meilenstein für die Vereinheitlichung der Technik und die digitale Zukunftsfähigkeit der maritimen Streitkräfte gemeinsam mit dem NATO-Partner Kanada.“

Auch in Kanada wurde die Entscheidung mit Stolz aufgenommen. Handelsminister Maninder Sidhu erklärte:
„Die Wahl des CMS 330 durch die Deutsche Marine ist ein Beleg für unsere erstklassigen Verteidigungstechnologien und den Wert von Regierungsabkommen.“

Diese Einschätzung unterstreicht die Bedeutung der sicherheitspolitischen Zusammenarbeit zwischen beiden Ländern – und die Rolle Kanadas als Technologiepartner Europas.

Strategische Kooperation über Jahrzehnte

Das Projekt umfasst weit mehr als den reinen Kauf. Es beinhaltet eine langfristige Partnerschaft, die folgende Elemente umfasst:

  • Gemeinsame Weiterentwicklung des Systems
  • Kostenteilung bei Modernisierungsmaßnahmen
  • Operative Zusammenarbeit im maritimen Bereich
  • Stärkung der Interoperabilität innerhalb der NATO

Die Bundeswehr verspricht sich davon eine deutlich effizientere Einsatzfähigkeit, eine Reduktion technischer Komplexität und eine nachhaltige Modernisierung der gesamten Flotte.

Ein neues Kapitel für die Marine

Sobald die ersten Umrüstungen ab 2027 starten, wird die Deutsche Marine über eines der leistungsfähigsten und modernsten Kampf- und Führungssysteme ihrer Geschichte verfügen. Langfristig sollen alle Überwassereinheiten – sowohl bestehende als auch zukünftige – mit dem CMS 330 ausgestattet werden. Das Projekt stellt damit eine Investition dar, die die operative Schlagkraft der deutschen Seestreitkräfte über Generationen sichern soll.

Stichwörter: Bundeswehr, CMS 330, Deutschland, Digitalisierung, Kampfsystem, Lockheed Martin Canada, Marine, NATO, Schiffsmodernisierung, Überwassereinheiten, Verteidigung
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