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Rheinmetall plant Raketenfertigung mit Lockheed Martin

Charlotte Probst
Letzte Aktualisierung: 27. August 2025 15:56
Charlotte Probst
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Ausbau der Kooperation im Rüstungssektor

Der US-Rüstungskonzern Lockheed Martin und der deutsche Wehrtechnikhersteller Rheinmetall intensivieren ihre Zusammenarbeit. Beide Unternehmen verhandeln über die Produktion moderner Raketenmodelle, die künftig in Deutschland hergestellt werden könnten. Konkret geht es um die Typen ATACMS und Hellfire, die im neu eröffneten Rheinmetall-Werk in Unterlüß (Niedersachsen) gefertigt werden sollen.

Neue Produktionskapazitäten in Unterlüß

Das Werk in Unterlüß wurde erst am Mittwoch offiziell eröffnet und soll nun zur zentralen Produktionsstätte für Raketen und Lenkflugkörper ausgebaut werden. Dennis Göge, Europachef von Lockheed Martin, erklärte dazu: „Wir sprechen bereits aktiv über zusätzliche Fertigung. Rheinmetalls Ausbau des Standorts Unterlüß verschafft unserer Zusammenarbeit bei der Fertigung von Raketen- und Lenkflugkörpern noch mehr Spielraum.“

Die Anlage gilt als Schlüsselprojekt, da sie nicht nur die Kapazitäten von Rheinmetall erweitert, sondern auch für die enge Kooperation mit amerikanischen Partnern neue Möglichkeiten eröffnet.

Bereits bestehende Partnerschaften

Lockheed Martin und Rheinmetall arbeiten bereits seit längerem zusammen, unter anderem beim Bau von Flugzeugteilen. Im Frühjahr hatten beide Unternehmen zudem eine Absichtserklärung zur gemeinsamen Raketenproduktion unterzeichnet. Mit der jetzigen Entwicklung rückt die Umsetzung dieser Pläne in greifbare Nähe.

Die Fertigung der Raketen in Deutschland könnte auch sicherheitspolitisch von Bedeutung sein. Sie würde nicht nur die Lieferketten innerhalb Europas stärken, sondern auch die Abhängigkeit von den USA verringern.

Bedeutung der Modelle ATACMS und Hellfire

Die ATACMS (Army Tactical Missile System) ist ein taktisches Raketensystem mit großer Reichweite, das bereits in verschiedenen Konflikten zum Einsatz kam. Es ermöglicht präzise Angriffe auf weit entfernte Ziele und wird von der US-Armee seit Jahrzehnten genutzt.

Die Hellfire-Rakete ist vor allem für den Einsatz auf Hubschraubern und Drohnen bekannt. Sie gilt als hochpräzises Waffensystem für die Bekämpfung gepanzerter Fahrzeuge sowie befestigter Stellungen. Beide Modelle sind international gefragt und stellen daher einen wichtigen Bestandteil westlicher Verteidigungstechnologie dar.

Signal für die europäische Verteidigungsindustrie

Die geplante Produktion in Deutschland könnte ein bedeutendes Signal für die europäische Rüstungsindustrie sein. Angesichts der geopolitischen Lage und der steigenden Nachfrage nach moderner Verteidigungstechnologie rückt die Fähigkeit zur eigenständigen Fertigung immer stärker in den Vordergrund.

Mit der Investition in Unterlüß zeigt Rheinmetall, dass das Unternehmen bereit ist, seine Rolle als zentraler Rüstungslieferant Europas auszubauen. Zugleich verdeutlicht die Zusammenarbeit mit Lockheed Martin, dass die transatlantische Partnerschaft im Verteidigungssektor weiter gestärkt wird.

Stichwörter: ATACMS, Fertigung, Hellfire, Kooperation, Lockheed Martin, Raketen, Rheinmetall, Rüstungsindustrie, Unterlüß, Unternehmen, Verteidigung, Wirtschaft
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