Montag, 16 März 2026
  • Mein Feed
  • Meine Speicherungen
Abonnieren
Aktienfinancial.de
  • Startseite
  • Deutschland
  • Europa
  • International
  • Politik
  • Unternehmen
  • Wirtschaft
  • Technik
  • Umwelt
Font ResizerAa
Aktienfinancial.deAktienfinancial.de
  • Meine Speicherungen
  • Mein Feed
Suchen
  • Startseite
  • Deutschland
  • Europa
  • International
  • Politik
  • Unternehmen
  • Wirtschaft
  • Technik
  • Umwelt
Have an existing account? Sign In
Folgen Sie uns
© RMK Marketing Inc. Alle Rechte vorbehalten.
DeutschlandUnternehmen

Stihl kündigt weltweit 500 Stellenstreichungen an

Susanne Jung
Letzte Aktualisierung: 29. April 2025 16:12
Susanne Jung
stihl-kündigt-weltweit-500-stellenstreichungen-an

Verwaltung in Deutschland besonders betroffen

Der Motorsägenhersteller Stihl aus Waiblingen bei Stuttgart will weltweit rund 500 Stellen abbauen. Besonders betroffen ist die Verwaltung an deutschen Standorten. Der Stellenabbau ist eine Reaktion auf die wirtschaftliche Lage und soll laut Unternehmen „sozialverträglich“ umgesetzt werden.

Personalvorstand Michael Prochaska erklärte:
„Der Anzug muss dem Kerl passen.“

Damit meint er die Anpassung der Personalstruktur an die aktuelle Marktsituation. In Deutschland sollen Stellen im niedrigen dreistelligen Bereich abgebaut werden – vor allem durch altersbedingte Austritte und ein Freiwilligenprogramm. Kündigungen seien zunächst nicht geplant.

Corona-Boom führte zu übermäßigem Stellenaufbau

Während der Pandemie hatte Stihl die Belegschaft auf bis zu 21.600 Personen aufgestockt. Der jetzige Rückbau ist laut Vorstandschef Michael Traub auch eine Folge überhöhter Erwartungen:
„In einer gewissen Euphorie haben wir zahlreiche Stellen aufgebaut.“

Die Belegschaft beträgt heute noch rund 19.700 weltweit, davon mehr als 6.000 in Deutschland. Große Standorte befinden sich neben Waiblingen auch im Landkreis Konstanz und in Weinsheim (Rheinland-Pfalz).

Technologischer Wandel verändert Produktionsfokus

Ein Grund für den Stellenabbau ist der Wandel hin zu Akkugeräten, während in Deutschland nach wie vor überwiegend Benzinmotoren hergestellt werden. Im Jahr 2024 waren 25 Prozent der verkauften Produkte Akku-betrieben – bis 2027 soll der Anteil auf 35 Prozent steigen.

Traub erklärte hierzu:
„Wenn der Anteil unserer Benzingeräte am Gesamtabsatz geringer wird, ist die Beschäftigung in Deutschland geringer.“

Kritik an Standortbedingungen in Deutschland

Neben technologischen Umbrüchen spielt auch die Kritik an den Wettbewerbsbedingungen in Deutschland eine Rolle. Traub äußerte sich deutlich:
„Die Bedingungen in Deutschland sind nicht gut genug, um hier Akkugeräte zu machen. Punkt.“

Das signalisiert eine strategische Verlagerung und birgt langfristig Risiken für die Standortstabilität deutscher Werke.

Umsatz leicht gestiegen – Erwartungen bleiben gedämpft

Der Umsatz von Stihl stieg im Jahr 2024 um 1,1 Prozent auf 5,33 Milliarden Euro. Damit liegt er jedoch weiterhin unter dem Pandemie-Rekord von 5,5 Milliarden Euro im Jahr 2021. Angaben zum Gewinn macht das Unternehmen traditionell nicht öffentlich.

Trotz des leichten Umsatzanstiegs erwartet das Unternehmen nur verhaltenes Wachstum in den kommenden Jahren. Da über 90 Prozent des Umsatzes im Ausland erwirtschaftet werden, ist Stihl besonders anfällig für globale Schwankungen.

Stichwörter: Arbeitsplätze, Deutschland, Krise, Meinung, Motorsägen, Stellenabbau, STIHL, Umsatz, Unternehmen, Wachstum, Wirtschaft
Vorheriger Beitrag blackout-in-spanien:-solaranlagen-im-mittelpunkt Blackout in Spanien: Solaranlagen im Mittelpunkt
Nächster Beitrag amazon-warnt-vor-trumps-zöllen-beim-einkauf Amazon warnt vor Trumps Zöllen beim Einkauf

Beliebte Beiträge

Handelsverband: Rund 5000 Läden könnten ihre Türen für immer schließen

Krisensymptome im Einzelhandel: Ein Alarmsignal für Deutschlands Innenstädte Die aktuelle Lage im deutschen Einzelhandel ist…

Von Cornelia Schröder-Meins

Bedrohung für Bienenvölker: Asiatische Hornisse breitet sich in Baden aus

In Baden-Württemberg schlägt die Ausbreitung der Asiatischen Hornisse hohe Wellen. Dieser invasive Schädling, bekannt für…

Von Cornelia Schröder-Meins

Freibad-Zutritt nur für Schweizer: Gemeinde zieht Grenze

Pruntrut schließt ausländische Tagesgäste vom Freibad aus Die Schweizer Gemeinde Pruntrut im Kanton Jura sorgt…

Von Susanne Jung

Das könnte Sie auch interessieren

unicredit-greift-nach-commerzbank-anteilen
EuropaUnternehmen

Unicredit greift nach Commerzbank-Anteilen

Von Charlotte Probst
kommunalwahl-hessen-verschiebungen-in-städten
DeutschlandPolitik

Kommunalwahl Hessen: Verschiebungen in Städten

Von Adrian Kelbich
deepfake-erkennung-als-nächster-milliardenmarkt-der-ki-sicherheit
TechnikUnternehmen

Deepfake-Erkennung als nächster Milliardenmarkt der KI-Sicherheit

Von Adrian Kelbich
das-verborgene-kraftduo-antimon-silber-–-treibstoff-fuer-ki-giganten-und-militaerische-staerke-im-jahr-2026
InternationalUnternehmen

Das verborgene Kraftduo: Antimon & Silber – Treibstoff für KI-Giganten und militärische Stärke im Jahr 2026

Von Adrian Kelbich
Aktienfinancial.de

Über Uns

Wir begrüßen Sie bei AktienFrancial.de, Ihrem Tor zu unabhängigen Nachrichten und Neuigkeiten, sowie Hintergrund-Information zu Märkten, Politik, Finanzen, Wirtschaft, Technik und Wissenschaft.

RMK Marketing Inc.
41 Lana Terrace, Mississauga, Ontario L5A 3B2, Kanada​
Links
  • AGB
  • Impressum
  • Über uns
  • Datenschutz
  • Kontakt

© RMK Marketing Inc. Alle Rechte vorbehalten.

Welcome Back!

Sign in to your account

Lost your password?