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Stihl kündigt weltweit 500 Stellenstreichungen an

Susanne Jung
Letzte Aktualisierung: 29. April 2025 16:12
Susanne Jung
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Verwaltung in Deutschland besonders betroffen

Der Motorsägenhersteller Stihl aus Waiblingen bei Stuttgart will weltweit rund 500 Stellen abbauen. Besonders betroffen ist die Verwaltung an deutschen Standorten. Der Stellenabbau ist eine Reaktion auf die wirtschaftliche Lage und soll laut Unternehmen „sozialverträglich“ umgesetzt werden.

Personalvorstand Michael Prochaska erklärte:
„Der Anzug muss dem Kerl passen.“

Damit meint er die Anpassung der Personalstruktur an die aktuelle Marktsituation. In Deutschland sollen Stellen im niedrigen dreistelligen Bereich abgebaut werden – vor allem durch altersbedingte Austritte und ein Freiwilligenprogramm. Kündigungen seien zunächst nicht geplant.

Corona-Boom führte zu übermäßigem Stellenaufbau

Während der Pandemie hatte Stihl die Belegschaft auf bis zu 21.600 Personen aufgestockt. Der jetzige Rückbau ist laut Vorstandschef Michael Traub auch eine Folge überhöhter Erwartungen:
„In einer gewissen Euphorie haben wir zahlreiche Stellen aufgebaut.“

Die Belegschaft beträgt heute noch rund 19.700 weltweit, davon mehr als 6.000 in Deutschland. Große Standorte befinden sich neben Waiblingen auch im Landkreis Konstanz und in Weinsheim (Rheinland-Pfalz).

Technologischer Wandel verändert Produktionsfokus

Ein Grund für den Stellenabbau ist der Wandel hin zu Akkugeräten, während in Deutschland nach wie vor überwiegend Benzinmotoren hergestellt werden. Im Jahr 2024 waren 25 Prozent der verkauften Produkte Akku-betrieben – bis 2027 soll der Anteil auf 35 Prozent steigen.

Traub erklärte hierzu:
„Wenn der Anteil unserer Benzingeräte am Gesamtabsatz geringer wird, ist die Beschäftigung in Deutschland geringer.“

Kritik an Standortbedingungen in Deutschland

Neben technologischen Umbrüchen spielt auch die Kritik an den Wettbewerbsbedingungen in Deutschland eine Rolle. Traub äußerte sich deutlich:
„Die Bedingungen in Deutschland sind nicht gut genug, um hier Akkugeräte zu machen. Punkt.“

Das signalisiert eine strategische Verlagerung und birgt langfristig Risiken für die Standortstabilität deutscher Werke.

Umsatz leicht gestiegen – Erwartungen bleiben gedämpft

Der Umsatz von Stihl stieg im Jahr 2024 um 1,1 Prozent auf 5,33 Milliarden Euro. Damit liegt er jedoch weiterhin unter dem Pandemie-Rekord von 5,5 Milliarden Euro im Jahr 2021. Angaben zum Gewinn macht das Unternehmen traditionell nicht öffentlich.

Trotz des leichten Umsatzanstiegs erwartet das Unternehmen nur verhaltenes Wachstum in den kommenden Jahren. Da über 90 Prozent des Umsatzes im Ausland erwirtschaftet werden, ist Stihl besonders anfällig für globale Schwankungen.

Stichwörter: Arbeitsplätze, Deutschland, Krise, Meinung, Motorsägen, Stellenabbau, STIHL, Umsatz, Unternehmen, Wachstum, Wirtschaft
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