Samstag, 10 Jan. 2026
  • Mein Feed
  • Meine Speicherungen
Abonnieren
Aktienfinancial.de
  • Startseite
  • Deutschland
  • Europa
  • International
  • Politik
  • Unternehmen
  • Wirtschaft
  • Technik
  • Umwelt
Font ResizerAa
Aktienfinancial.deAktienfinancial.de
  • Meine Speicherungen
  • Mein Feed
Suchen
  • Startseite
  • Deutschland
  • Europa
  • International
  • Politik
  • Unternehmen
  • Wirtschaft
  • Technik
  • Umwelt
Have an existing account? Sign In
Folgen Sie uns
© RMK Marketing Inc. Alle Rechte vorbehalten.
EuropaTechnikUnternehmen

Datenschützer fordern Rauswurf von DeepSeek-App

Cornelia Schröder-Meins
Letzte Aktualisierung: 27. Juni 2025 16:53
Cornelia Schröder-Meins
kritik-an-deepseek:-chinesische-ki-app-unter-druck

Berliner Behörde schlägt Alarm

Die Berliner Datenschutzbeauftragte Meike Kamp will die chinesische KI-App DeepSeek aus den App-Stores von Apple und Google entfernen lassen. Der Grund: massive Verstöße gegen die europäische Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO). Ihre Behörde meldete die App bei den beiden US-Technologiekonzernen offiziell als „rechtswidrigen Inhalt“. Die Plattformbetreiber sind nun gesetzlich verpflichtet, diesen Hinweis unverzüglich zu prüfen und über eine mögliche Sperrung zu entscheiden.

Datenweitergabe an China ohne Schutzgarantie

Im Mittelpunkt der Kritik steht die unzureichende Absicherung persönlicher Daten von Nutzerinnen und Nutzern. DeepSeek soll personenbezogene Informationen nach China übermitteln, ohne nachzuweisen, dass der dortige Datenschutz den europäischen Standards entspricht. „Chinesische Behörden haben weitreichende Zugriffsrechte auf personenbezogene Daten im Einflussbereich chinesischer Unternehmen“, erklärte Kamp.

Da DeepSeek keine Niederlassung in Europa unterhält, darf die Berliner Datenschutzaufsicht in diesem Fall aktiv werden. Wäre ein europäischer Firmensitz vorhanden, läge die Zuständigkeit bei der örtlichen Aufsichtsbehörde.

Internationale Kritik wächst

Deutschland ist nicht das einzige Land, das gegen DeepSeek vorgeht. Bereits zuvor hatten Südkorea, Italien, Taiwan und Australien Maßnahmen gegen die App eingeleitet. Besonders die italienische Datenschutzbehörde untersucht derzeit, ob DeepSeek gegen die DSGVO verstößt.

Auch in den USA gibt es Konsequenzen: Zwar existiert dort kein generelles Verbot, jedoch haben Institutionen wie NASA und das Verteidigungsministerium die Nutzung der App auf dienstlichen Geräten untersagt. In einzelnen Bundesstaaten – etwa Texas – wurde DeepSeek vollständig auf staatlichen Endgeräten verboten.

DeepSeek als Technologischer Herausforderer

Die App sorgt weltweit für Aufsehen. Basierend auf quelloffenen Sprachmodellen liefert DeepSeek laut Einschätzungen vergleichbare oder überlegene Ergebnisse im Vergleich zu KI-Angeboten von OpenAI, Meta oder Google. Zudem gibt das Unternehmen an, dass die Entwicklung der Software nur einen Bruchteil der Kosten verursachte, die bei westlichen Tech-Giganten üblich seien.

Im US-App-Store belegte DeepSeek Anfang des Jahres kurzzeitig Platz eins der kostenlosen Anwendungen.

Rechtliche Hürden für einen App-Stopp

Sollten Apple und Google der Argumentation der Datenschützer folgen, wäre ein Entfernen aus den Stores möglich. Allerdings hat die Berliner Behörde keine rechtliche Handhabe, die beiden US-Firmen zu einer Sperrung zu zwingen.

Stichwörter: App-Store, Apple, Berliner Behörde, China, Datenschutz, DeepSeek, Deutschland, DSGVO, EU, Google, KI-App, Kultur, Leben, Lifestyle, Meike Kamp, Unterhaltung
Vorheriger Beitrag sky-fällt-an-rtl-–-fusion-bringt-schwung-in-den-markt RTL übernimmt Sky – Medienlandschaft im Wandel
Nächster Beitrag geburtsrecht-eingeschränkt:-trump-triumphiert-vor-gericht Trump setzt sich vor Supreme Court durch

Beliebte Beiträge

Erdrutschsieg für die AfD und BSW in Sachsen und Thüringen

Wahlergebnisse in Sachsen und Thüringen: Ein Politisches Erdbeben mit Europaweiten Konsequenzen Die Ergebnisse der Landtagswahlen…

Von Adrian Kelbich

Generalstreik in Argentinien – Der Widerstand gegen die Milei-Regierung wächst

Argentinien im Ausnahmezustand Der Januar in Argentinien ist normalerweise eine Zeit der Ruhe und Entspannung.…

Von Adrian Kelbich

Dax legt kräftig zu und startet stabil in die neue Woche

Starke Erholung nach schwieriger Vorwoche Die deutschen Aktienmärkte haben zum Wochenauftakt spürbar zugelegt. Der Dax…

Von Charlotte Probst

Das könnte Sie auch interessieren

blutiger-aufstand-gegen-das-mullah-regime-im-iran
InternationalPolitik

Blutiger Aufstand gegen das Mullah-Regime im Iran

Von Susanne Jung
zalando-entlässt-2.700-beschäftigte-nach-konzernumbau
DeutschlandUnternehmen

Zalando entlässt 2.700 Beschäftigte nach Konzernumbau

Von Cornelia Schröder-Meins
firmenpleiten-erreichen-höchststand-–-keine-entspannung
DeutschlandUnternehmen

Firmenpleiten erreichen Höchststand – keine Entspannung

Von Charlotte Probst
china-kürzt-lieferungen-strategischer-rohstoffe-nach-japan
InternationalPolitik

China drosselt Lieferungen seltener Erden nach Japan

Von Adrian Kelbich
Aktienfinancial.de

Über Uns

Wir begrüßen Sie bei AktienFrancial.de, Ihrem Tor zu unabhängigen Nachrichten und Neuigkeiten, sowie Hintergrund-Information zu Märkten, Politik, Finanzen, Wirtschaft, Technik und Wissenschaft.

RMK Marketing Inc.
41 Lana Terrace, Mississauga, Ontario L5A 3B2, Kanada​
Links
  • AGB
  • Impressum
  • Über uns
  • Datenschutz
  • Kontakt

© RMK Marketing Inc. Alle Rechte vorbehalten.

Welcome Back!

Sign in to your account

Lost your password?