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Effektive Luftabwehr: Israels Überlegenheit gegenüber der Ukraine im Vergleich

Adrian Kelbich
Letzte Aktualisierung: 15. April 2024 20:42
Adrian Kelbich
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Am 13. April sah sich Israel einem massiven Angriff mit Drohnen und Raketen ausgesetzt, die nach dem Muster russischer Luftschläge in der Ukraine organisiert waren. Während die Ukraine mit erheblichen Schwierigkeiten bei der Abwehr solcher Angriffe kämpft, zeigte Israel eine beeindruckende Fähigkeit, die meisten dieser Geschosse abzufangen. Dieser Artikel analysiert die Gründe für die unterschiedlichen Erfolgsraten und die Implikationen dieser Ereignisse.

Hintergrund des Angriffs

Laut Guido Steinberg, einem renommierten Islamwissenschaftler, zielte der Iran vermutlich nicht primär darauf ab, erheblichen Schaden in Israel anzurichten. Vielmehr scheint der Angriff eine Reaktion auf einen vermuteten israelischen Luftschlag in Damaskus gewesen zu sein, um Stärke gegenüber internen Hardlinern zu demonstrieren. Das US-Institut für Kriegsstudien (ISW) bietet jedoch eine andere Perspektive: Der Angriff sollte nicht nur Schaden anrichten, sondern auch einen massiven israelischen Gegenschlag provozieren.

Umfang und Methode des Angriffs

Der Angriff umfasste etwa 170 Drohnen, 30 Marschflugkörper und 120 ballistische Raketen. Diese Waffen sollten die israelische Luftabwehr überfordern und verwirren, eine Taktik, die auch in der Ukraine von russischen Streitkräften angewandt wird. Doch während in der Ukraine durchschnittlich nur 46% der Raketen abgefangen werden, erreichte Israel eine Abfangrate von über 90%.

Ursachen für Israels Abwehrerfolg

Technologische und strategische Überlegenheit

Israel verfügt über weit fortgeschrittenere und umfangreichere Luftabwehrsysteme als die Ukraine. Diese Systeme sind in der Lage, eine Vielzahl von Bedrohungen simultan zu erkennen und zu neutralisieren. Hinzu kommt, dass Israel durch seine geographische Lage und seine hochentwickelten Frühwarnsysteme mehr Reaktionszeit hat, um Angriffe abzuwehren.

Einsatzbereitschaft und militärische Infrastruktur

Im Gegensatz zur Ukraine, deren militärische Ressourcen durch den anhaltenden Konflikt stark beansprucht sind, hat Israel kontinuierlich in seine Verteidigung investiert. Die israelischen Streitkräfte setzen hunderte von Kampfflugzeugen ein und verfügen über ein umfassendes Netz bodengestützter Abwehrsysteme, die noch vor Erreichen des israelischen Luftraums aktiv werden können.

Unterschiedliche Bedrohungsszenarien

Während Israel hauptsächlich konventionelle und ballistische Bedrohungen abwehren muss, steht die Ukraine zusätzlich vor der Herausforderung, hypersonische Raketen zu stoppen, eine Technologie, die Iran derzeit nicht einsetzt. Dies erleichtert die Abwehrstrategie Israels erheblich.

Zukünftige Herausforderungen und Strategien

Trotz des Erfolgs im jüngsten Konflikt ist die Bedrohung für Israel nicht vorbei. Experten des ISW warnen, dass der Iran diesen Angriff als Lernmöglichkeit für zukünftige Operationen nutzen könnte. Angriffe könnten sich zukünftig auf zivile Ziele wie Energieinfrastruktur und Häfen konzentrieren, was die strategische Situation Israels weiter komplizieren würde.

Israel demonstriert eindrucksvoll, wie effektiv eine moderne und gut vorbereitete Luftabwehr sein kann. Die Situation in der Ukraine zeigt jedoch, dass ohne vergleichbare technologische, strategische und geografische Vorteile die Abwehr von Raketen- und Drohnenangriffen eine erhebliche Herausforderung darstellt. Die internationale Gemeinschaft könnte aus den Erfahrungen Israels lernen, um die Verteidigungsstrategien in anderen Konflikten, insbesondere in der Ukraine, zu überdenken und anzupassen. Der Austausch von Geheimdienstinformationen und die Kooperation in der Verteidigungstechnologie spielen dabei eine entscheidende Rolle.

Stichwörter: Europa, Flugabwehr, Iran, Israel, Raketen, Russland, Technik, Ukraine, Wissenschaft
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