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Milliarden-Deal: Electronic Arts verlässt die Börse

Susanne Jung
Letzte Aktualisierung: 29. September 2025 17:19
Susanne Jung
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Investorenkonsortium übernimmt EA

Der US-amerikanische Videospielkonzern Electronic Arts (EA) wird künftig nicht mehr an der Börse gehandelt. Ein Konsortium aus Investoren übernimmt das Unternehmen in einem spektakulären Geschäft mit einem Gesamtvolumen von rund 55 Milliarden US-Dollar. Zu den Käufern zählen der Finanzinvestor Silver Lake, der saudische Staatsfonds PIF sowie Affinity Partners, die Investmentgesellschaft von Jared Kushner, dem Schwiegersohn von US-Präsident Donald Trump.

Contents
Investorenkonsortium übernimmt EAGroßzügige Abfindung für AnteilseignerBekannte Spielemarken im FokusHerausforderungen und Perspektiven der BrancheEines der größten Geschäfte im Gaming-Sektor

Großzügige Abfindung für Anteilseigner

Die Aktionäre von Electronic Arts sollen 210 US-Dollar je Aktie in bar erhalten. Das entspricht einer Prämie von 25 Prozent auf den Schlusskurs vom Donnerstag vor Bekanntwerden der ersten Medienberichte. Bereits am Freitag war der Kurs der EA-Aktie um rund 15 Prozent gestiegen, nachdem erste Informationen über den möglichen Deal durchgesickert waren. Damit wird einer der größten Übernahmeabschlüsse in der Geschichte der Videospielindustrie besiegelt.

Bekannte Spielemarken im Fokus

Electronic Arts zählt zu den weltweit führenden Herstellern digitaler Unterhaltung. Das Unternehmen ist bekannt für Blockbuster-Titel wie „Battlefield“, „Madden NFL“ und das Fußballspiel „EA Sports FC“, das bis 2022 unter dem Namen „FIFA“ erschien. Die Entwicklung solcher Spiele gleicht finanziell dem Aufwand eines Hollywood-Films, mit Produktionskosten in Höhe von mehreren hundert Millionen Dollar.

Gleichzeitig steht die Branche unter starkem Wettbewerbsdruck. Kostenlose Plattformen wie Fortnite oder Roblox, die über Mikrotransaktionen Einnahmen generieren, verdrängen zunehmend klassische Spielemodelle mit hohen Kaufpreisen.

Herausforderungen und Perspektiven der Branche

Nach dem enormen Boom in der Corona-Pandemie schwächelte die Videospielbranche zuletzt. Auch Electronic Arts sah sich gezwungen, in mehreren Wellen Arbeitsplätze abzubauen. Dennoch sehen Experten in der Übernahme Chancen. Durch den Einsatz Künstlicher Intelligenz könnten die Produktionskosten in Zukunft deutlich sinken.

Der saudische Staatsfonds PIF, der bereits einen Anteil von 10 Prozent an EA hielt, hatte sein Engagement im Gaming-Sektor zuletzt massiv ausgeweitet, unter anderem durch die Übernahme des Entwicklers von Pokémon Go. Mit der Beteiligung von Kushners Affinity Partners und Silver Lake verstärkt sich das Konsortium nun erheblich.

Eines der größten Geschäfte im Gaming-Sektor

Mit einem Unternehmenswert von 55 Milliarden US-Dollar (etwa 47 Milliarden Euro) zählt die Übernahme zu den größten Deals in der Geschichte der Videospielindustrie. „Dies ist ein Meilenstein für den Gaming-Sektor und ein klares Signal, dass digitale Unterhaltung weiterhin ein Wachstumsmarkt bleibt“, kommentierte ein Insider aus Investorenkreisen.

Die endgültige Entscheidung wird in den kommenden Monaten erwartet, nachdem die Aktionäre und Aufsichtsbehörden zugestimmt haben. Branchenkenner rechnen damit, dass Electronic Arts nach dem Rückzug von der Börse flexibler agieren und langfristige Strategien ohne den Druck kurzfristiger Kursentwicklungen umsetzen kann.

Stichwörter: Börse, EA, Electronic Arts, Investoren, Jared Kushner, Kultur, Leben, Milliarden-Deal, PIF, Silver Lake, Übernahme, Unterhaltung, Videospiele
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