Dienstag, 16 Juni 2026
  • Mein Feed
  • Meine Speicherungen
Abonnieren
Aktienfinancial.de
  • Startseite
  • Deutschland
  • Europa
  • International
  • Politik
  • Unternehmen
  • Wirtschaft
  • Technik
  • Umwelt
Font ResizerAa
Aktienfinancial.deAktienfinancial.de
  • Meine Speicherungen
  • Mein Feed
Suchen
  • Startseite
  • Deutschland
  • Europa
  • International
  • Politik
  • Unternehmen
  • Wirtschaft
  • Technik
  • Umwelt
Have an existing account? Sign In
Folgen Sie uns
© RMK Marketing Inc. Alle Rechte vorbehalten.
TechnikUnternehmenWirtschaft

Bahn senkt Verluste deutlich, kämpft weiter mit Problemen

Charlotte Probst
Letzte Aktualisierung: 1. August 2025 00:06
Charlotte Probst
bahn-senkt-verluste-deutlich,-kämpft-weiter-mit-problemen

Halbjahresverlust sinkt auf 760 Millionen Euro

Die Deutsche Bahn (DB) hat ihren Verlust im ersten Halbjahr 2025 deutlich reduziert. Der Fehlbetrag beläuft sich auf 760 Millionen Euro, fast eine Milliarde Euro weniger als im gleichen Zeitraum 2024, als das Minus noch 1,6 Milliarden Euro betrug. Bahnchef Richard Lutz erklärte: „Wir kommen Schritt für Schritt voran.“ Diese Entwicklung sei Ergebnis von Sparmaßnahmen und dem Verkauf der Logistiktochter Schenker, der die Schulden von 32,5 Milliarden Euro auf 22 Milliarden Euro senkte.

Einnahmen steigen durch Preiserhöhungen und höhere Nachfrage

Der Umsatz stieg um 3,4 Prozent auf 13,3 Milliarden Euro. Grundlage dafür waren unter anderem die im Dezember 2024 eingeführten Ticketpreiserhöhungen um 5,9 Prozent und steigende Fahrgastzahlen. Trotzdem blieben die Erlöse hinter den Erwartungen zurück. Als Hauptgründe nannte die Bahn die „störanfällige Infrastruktur“ und die Vielzahl von Baustellen, die die Pünktlichkeit erheblich beeinträchtigen.

Milliardenpaket für Modernisierung des Schienennetzes

Um die Probleme zu beheben, setzt die Bahn auf ein Modernisierungsprogramm der Bundesregierung. Aus einem 500 Milliarden Euro umfassenden Fonds sollen Mittel in die Sanierung der Schienen fließen. Die Bahn selbst plant Investitionen von über 20 Milliarden Euro im Jahr 2025, um Infrastruktur, Betrieb und Finanzen zu verbessern. Eine der größten Maßnahmen ist die Sanierung von 40 stark frequentierten Strecken, darunter die Verbindung Hamburg–Berlin, die ab dem 1. August für neun Monate gesperrt wird.

DB Cargo weiterhin tief in der Krise

Die Gütersparte DB Cargo bleibt das größte Sorgenkind des Konzerns. Der Transportumfang sank um 10 Prozent, der Umsatz verringerte sich um 9 Prozent auf 2,5 Milliarden Euro. Das operative Ergebnis verbesserte sich von minus 261 Millionen Euro auf minus 96 Millionen Euro. Laut Vorgabe der EU-Kommission muss DB Cargo bis Ende 2026 profitabel werden, andernfalls droht eine Zerschlagung.

Regionale Verbesserungen, aber Pünktlichkeit bleibt schwach

Der Regionalverkehr schrieb erstmals wieder schwarze Zahlen und erzielte einen operativen Gewinn von 103 Millionen Euro bei einem Umsatzplus von 7 Prozent. Der Fernverkehr hingegen verbuchte weiter ein Minus von 59 Millionen Euro, auch wenn sich die Zahlen gegenüber 2024 verbesserten. Die Pünktlichkeit bleibt jedoch problematisch: Nur 63,4 Prozent der Fernzüge erreichten ihr Ziel mit weniger als 15 Minuten Verspätung.

Stichwörter: Bahnchef Richard Lutz, Bahninvestitionen, Bahnumbau, Bahnverlust, DB Cargo, Deutsche Bahn, Deutschland, Fernverkehr, Leben, Nahverkehr, Pünktlichkeit Bahn, Schenker Verkauf
Vorheriger Beitrag finanzkrise-der-kommunen---landkreistag-warnt-vor-eskalation Finanzkrise der Kommunen – Landkreistag warnt vor Eskalation
Nächster Beitrag trumps-zollpolitik-stürzt-kupfermarkt-in-turbulenzen Trumps Zollpolitik stürzt Kupfermarkt in Turbulenzen

Beliebte Beiträge

Saudi-Arabien beendet das Petrodollar-Abkommen

Auswirkungen auf USD, Bitcoin und Gold: Ein epochales Ende Am vergangenen Sonntag endete eine Ära…

Von Susanne Jung

Dax schließt Rekordjahr mit freundlichem Jahresausklang ab

Zurückhaltender Handel prägt den letzten Börsentag Am letzten Handelstag des Jahres 2025 zeigte sich der…

Von Adrian Kelbich

VW fällt bei Qualität tief zurück

Eine US-Studie offenbart massive Schwächen Der Qualitätsanspruch der Autohersteller gerät zunehmend unter Druck. Das zeigt…

Von Cornelia Schröder-Meins

Das könnte Sie auch interessieren

belgien-stoppt-den-atomausstieg
TechnikUmwelt

Belgien stoppt den Atomausstieg

Von Adrian Kelbich
der-ölmarkt-gerät-wegen-hormus-weiter-unter-druck
InternationalWirtschaft

Ölpreis marschiert weiter nach oben

Von Adrian Kelbich
vw-id.3-zieht-an-tesla-in-deutschland-vorbei
TechnikUmwelt

VW ID.3 verdrängt Teslas Model Y von der Spitze

Von Adrian Kelbich
deutsche-börse-verdient-prächtig-an-der-nervosität
BörseFinanzen

Deutsche Börse wächst in der Krisenstimmung

Von Adrian Kelbich
Aktienfinancial.de

Über Uns

Wir begrüßen Sie bei AktienFrancial.de, Ihrem Tor zu unabhängigen Nachrichten und Neuigkeiten, sowie Hintergrund-Information zu Märkten, Politik, Finanzen, Wirtschaft, Technik und Wissenschaft.

RMK Marketing Inc.
41 Lana Terrace, Mississauga, Ontario L5A 3B2, Kanada​
Links
  • AGB
  • Impressum
  • Über uns
  • Datenschutz
  • Kontakt

© RMK Marketing Inc. Alle Rechte vorbehalten.

Welcome Back!

Sign in to your account

Lost your password?