Montag, 26 Jan. 2026
  • Mein Feed
  • Meine Speicherungen
Abonnieren
Aktienfinancial.de
  • Startseite
  • Deutschland
  • Europa
  • International
  • Politik
  • Unternehmen
  • Wirtschaft
  • Technik
  • Umwelt
Font ResizerAa
Aktienfinancial.deAktienfinancial.de
  • Meine Speicherungen
  • Mein Feed
Suchen
  • Startseite
  • Deutschland
  • Europa
  • International
  • Politik
  • Unternehmen
  • Wirtschaft
  • Technik
  • Umwelt
Have an existing account? Sign In
Folgen Sie uns
© RMK Marketing Inc. Alle Rechte vorbehalten.
TechnikUnternehmen

Bosch streicht weltweit Tausende Stellen

Susanne Jung
Letzte Aktualisierung: 22. November 2024 15:26
Susanne Jung
bosch-kündigt-massiven-stellenabbau-an

Angesichts der anhaltenden Krise in der Automobilindustrie plant Bosch, den Stellenabbau drastisch auszuweiten. Bis zu 5550 Arbeitsplätze sollen weltweit wegfallen, wie eine Sprecherin des Unternehmens bekannt gab. Besonders betroffen ist Deutschland: Hier stehen 3800 Stellen zur Disposition – das entspricht mehr als zwei Dritteln des geplanten Abbaus.

Verhandlungen mit Arbeitnehmervertretern

Der Stellenabbau soll in den kommenden Jahren erfolgen, wobei genaue Zahlen und Details erst in Verhandlungen mit den Arbeitnehmervertretungen festgelegt werden. Bosch betont, dass die Maßnahmen so sozialverträglich wie möglich gestaltet werden sollen. Eine bereits 2023 geschlossene Vereinbarung, die betriebsbedingte Kündigungen in der Zuliefersparte in Deutschland bis Ende 2027 ausschließt, bleibt bestehen. In einigen Bereichen gilt diese Regelung sogar bis Ende 2029.

„Wir streben eine faire Lösung an, die sowohl die Bedürfnisse der Mitarbeiter als auch die wirtschaftlichen Erfordernisse des Unternehmens berücksichtigt“, erklärte die Sprecherin.

Einbruch in der Autoindustrie

Die Automobilbranche steht vor einem gewaltigen Strukturwandel, der die Zulieferer besonders hart trifft. Der Umstieg auf Elektromobilität, steigende Produktionskosten und eine geringere Nachfrage nach Verbrennungsmotoren führen zu starkem Druck. Bosch sieht sich gezwungen, seine Kapazitäten anzupassen, um langfristig wettbewerbsfähig zu bleiben.

Ein Experte der Branche kommentierte: „Die Automobilindustrie befindet sich in einem historischen Umbruch. Unternehmen wie Bosch müssen einerseits hohe Investitionen in Zukunftstechnologien stemmen und andererseits wirtschaftlich flexibel bleiben.“

Auswirkungen auf die Beschäftigten

Der Bereich Fahrzeugzulieferung spielt bei Bosch eine zentrale Rolle: Ende 2023 arbeiteten allein in Deutschland 72.000 der insgesamt 134.000 Beschäftigten in diesem Sektor. Der geplante Abbau betrifft also einen erheblichen Teil der Belegschaft.

Die Unsicherheit unter den Mitarbeitern ist groß. Gewerkschaften fordern transparente Verhandlungen und Maßnahmen, die den Beschäftigten eine Perspektive bieten. „Wir erwarten, dass Bosch seiner sozialen Verantwortung gerecht wird“, sagte ein Vertreter der Arbeitnehmerseite.

Investitionen in die Zukunft

Trotz der Kürzungen verfolgt Bosch ambitionierte Zukunftsziele. Der Konzern investiert verstärkt in Bereiche wie Elektromobilität, Wasserstofftechnologie und Digitalisierung. „Unser Ziel ist es, auch in neuen Geschäftsfeldern Arbeitsplätze zu schaffen und unsere Marktführerschaft zu sichern“, betonte die Sprecherin.

Die aktuellen Einsparmaßnahmen seien unvermeidlich, um das Unternehmen strategisch auf die Zukunft auszurichten. Bosch wolle gleichzeitig die Transformation nutzen, um langfristig profitabel und innovativ zu bleiben.

Der angekündigte Stellenabbau bei Bosch spiegelt die massiven Herausforderungen wider, denen sich die Automobilindustrie gegenüber sieht. Für die Beschäftigten bedeuten die Kürzungen Einschnitte und Unsicherheit, doch Bosch sieht die Maßnahmen als notwendigen Schritt zur langfristigen Sicherung des Unternehmens. Mit Investitionen in Schlüsseltechnologien und einem Fokus auf sozialverträgliche Lösungen versucht der Konzern, die Balance zwischen ökonomischer Notwendigkeit und sozialer Verantwortung zu finden.

Stichwörter: BOSCH, Stellenabbau, Technik, Unternehmen, Welt
Vorheriger Beitrag deutsche-wirtschaft-schwaches-wachstum,-steigende-sorgen Deutsche Wirtschaft im Abschwung
Nächster Beitrag telekom-aktie-vom-sorgenkind-zum-dax-star Telekom-Aktie: Vom Sorgenkind zum DAX-Star

Beliebte Beiträge

Sieg für Umweltschützer: Bundesverwaltungsgericht setzt dem Bau des LNG-Terminals auf Rügen ein Ende

In einer bemerkenswerten Entwicklung hat das Bundesverwaltungsgericht in Kiel den Bau des umstrittenen LNG-Terminals vor…

Von Susanne Jung

DAX erreicht neues Rekordhoch – Märkte sind optimistisch

Die Stimmung an den Finanzmärkten bleibt optimistisch. Der deutsche Leitindex DAX konnte am Dienstag um…

Von Charlotte Probst

USA planen Visastopp für Bürger aus 75 Staaten

Außenministerium bereitet drastische Einschränkungen vor Die US-Regierung plant eine weitreichende Verschärfung ihrer Visapolitik. Nach internen…

Von Charlotte Probst

Das könnte Sie auch interessieren

melitta-schließt-traditionsfabrik
DeutschlandUnternehmen

Melitta schließt Traditionsfabrik 

Von Cornelia Schröder-Meins
neuer-impfstoff-senkt-hautkrebs-rückfallrisiko-deutlich
InternationalUnternehmen

Neuer Impfstoff senkt Hautkrebs-Rückfallrisiko deutlich

Von Adrian Kelbich
neue-heiztechnik-das-ändert-sich-für-mieter-bis-2026
TechnikUmwelt

Neue Heiztechnik: Das ändert sich für Mieter bis 2026

Von Cornelia Schröder-Meins
staatliche-kaufprämie-soll-elektromobilität-neu-beleben
TechnikUmwelt

Neue Kaufprämie soll E-Mobilität wieder anschieben

Von Adrian Kelbich
Aktienfinancial.de

Über Uns

Wir begrüßen Sie bei AktienFrancial.de, Ihrem Tor zu unabhängigen Nachrichten und Neuigkeiten, sowie Hintergrund-Information zu Märkten, Politik, Finanzen, Wirtschaft, Technik und Wissenschaft.

RMK Marketing Inc.
41 Lana Terrace, Mississauga, Ontario L5A 3B2, Kanada​
Links
  • AGB
  • Impressum
  • Über uns
  • Datenschutz
  • Kontakt

© RMK Marketing Inc. Alle Rechte vorbehalten.

Welcome Back!

Sign in to your account

Lost your password?