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Intel-Aktie stürzt nach Verlustwarnung drastisch ab

Cornelia Schröder-Meins
Letzte Aktualisierung: 25. Juli 2025 18:01
Cornelia Schröder-Meins
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Kursrutsch nach enttäuschenden Quartalszahlen

Die Intel-Aktie hat am Freitag im vorbörslichen Handel der US-Börsen kräftig nachgegeben. Nach der Bekanntgabe unerwartet hoher Verluste fiel der Kurs um 8,2 Prozent. Der Halbleiterkonzern steht damit stärker unter Druck als seine Konkurrenten. Analysten von JP Morgan erwarten, dass Intels Wertpapiere in den kommenden zwölf bis 18 Monaten eine schlechtere Entwicklung nehmen werden als die der Wettbewerber.

Analysten warnen vor anhaltender Schwäche

Die Marktexperten gehen davon aus, dass Intel in den kommenden Quartalen weiterhin Verluste einfährt. „Intel wird weiterhin Barmittel verbrennen und weitere Marktanteile in den Segmenten Personal Computer (PC) und Client und Server an Advanced Micro Devices verlieren“, so die Einschätzung der JP-Morgan-Analysten. Auch das Analysehaus Morningstar äußerte sich kritisch und sieht eine Verschlechterung der Marktstellung Intels im Premium-PC-Segment, bedingt durch steigenden Preisdruck.

Rückzug aus Magdeburg sorgt für politische Reaktionen

Parallel zum wirtschaftlichen Rückschlag gerät Intel auch politisch in die Schlagzeilen. Der Ministerpräsident von Sachsen-Anhalt, Reiner Haseloff, zeigte sich enttäuscht über die endgültige Entscheidung, den geplanten Fabrikbau in Magdeburg nicht weiterzuverfolgen. „Das ist ein schmerzlicher Tag für Sachsen-Anhalt“, sagte der CDU-Politiker, fügte jedoch hinzu: „Es ist dennoch gut, dass jetzt Klarheit herrscht.“

Ökonom Fuest begrüßt Stopp des Milliardenprojekts

Anders fällt die Bewertung bei Ökonomen aus. Der Präsident des ifo Instituts, Clemens Fuest, sieht in der Aufgabe des Magdeburger Werks keine wirtschaftliche Katastrophe. In einem Interview betonte er, dass das Projekt stark abhängig von staatlicher Unterstützung gewesen sei. „Ja, das war ja kein Investor, der aus eigenem Antrieb hierherkam, sondern da sollten ja zehn Milliarden Subventionen gezahlt werden“, erklärte Fuest. „Insofern ist es eine gute Nachricht, dass man diese zehn Milliarden spart.“

Strategische Neuausrichtung in der Chipbranche erwartet

Die aktuellen Entwicklungen bei Intel verdeutlichen den tiefgreifenden Wandel in der globalen Halbleiterindustrie. Angesichts wachsender Konkurrenz durch Unternehmen wie AMD und der zunehmenden Bedeutung von spezialisierten Chips für KI und Cloud-Dienste, wird Intel sich neu aufstellen müssen. Der Abbruch des Projekts in Deutschland ist ein Signal, dass der Konzern seine Investitionen deutlich vorsichtiger abwägt als bisher.

Stichwörter: Aktienkurs, AMD, Börse, Clemens Fuest, Computer, Deutschland, Halbleiter, Intel, JP Morgan, Magdeburg, Marktanteile, Subventionen, Technik, Unternehmen
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