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Fischstäbchen im Fokus: Beliebt, aber bedenklich

Adrian Kelbich
Letzte Aktualisierung: 29. Februar 2024 14:31
Adrian Kelbich

Fischstäbchen zählen seit Jahrzehnten zu den beliebtesten Tiefkühlprodukten in deutschen Haushalten. Vor allem bei Kindern sind sie wegen ihrer einfachen Zubereitung und dem milden Geschmack sehr gefragt. Doch jüngste Untersuchungen der Stiftung Warentest werfen Schatten auf das Image des knusprigen Fischsnacks. In einer umfassenden Analyse von 19 Fischstäbchenprodukten, einschließlich vier veganer Alternativen, offenbarten sich bedenkliche Befunde in Bezug auf Fettgehalt und Schadstoffbelastung.

Echte Fischfilets und gesetzliche Vorgaben

Ein Lichtblick der Untersuchung: Alle getesteten Fischstäbchen enthielten tatsächlich echtes Fischfilet, kein Formfleisch oder Fischmus. Zudem erfüllten sie die gesetzliche Vorgabe, nach der Fischstäbchen zu mindestens 65 Prozent aus Fisch bestehen müssen. Eine Ausnahme bildete ein Produkt von Iglo, das primär aus Panade bestand, allerdings aufgrund seiner Kategorisierung als „Back-Fischstäbchen“ nicht unter diese Regelung fiel.

Problematik: Fett und Schadstoffe

Die Untersuchung zeigte auf, dass vor allem die Panade zum Problemfall wird. Neben einem hohen Fettgehalt, der hauptsächlich durch das Frittieren entsteht, wurden in vielen Produkten auch Schadstoffe nachgewiesen. Konkret handelt es sich dabei um Fettschadstoffe, die potenziell krebserregend sind, und Mineralölrückstände, die aus dem Schmieröl der Produktionsanlagen stammen können. Von den 19 getesteten Produkten erhielten 11 in Bezug auf die Schadstoffbelastung lediglich die Bewertungen „ausreichend“ oder „mangelhaft“.

Vegane Alternativen überraschen

Interessanterweise schnitten zwei vegane Fischstäbchenalternativen im Schadstofftest mit „gut“ ab. Die Produkte von Iglo und Frosta überzeugten die Tester und stellten damit eine potenziell gesündere Alternative dar.

Empfehlungen für den Verzehr

Angesichts der hohen Schadstoffbelastung und des Fettgehalts empfiehlt die Stiftung Warentest, insbesondere bei kleineren Kindern den Konsum von Fischstäbchen zu limitieren. Für Kita-Kinder seien drei Stäbchen ausreichend, während größere Kinder und Erwachsene bis zu fünf Stäbchen verzehren könnten.

Die Ergebnisse der Stiftung Warentest zeichnen ein differenziertes Bild der beliebten Fischstäbchen. Zwar erfüllen sie die grundlegenden Erwartungen an Fischanteil und Beschaffenheit, doch der hohe Fettgehalt und die Schadstoffbelastung trüben das Gesamtbild. Verbraucher sind gut beraten, bei der Auswahl von Fischstäbchen nicht nur auf Geschmack und Preis, sondern auch auf die Inhaltsstoffe und die Ergebnisse unabhängiger Tests zu achten. Die Suche nach gesünderen Alternativen, einschließlich veganer Optionen, könnte für viele zur Priorität werden.

Stichwörter: Essen und Trinken, Fischstäbchen, Gesundheit, Lifestyle, Test, Umwelt, Unternehmen
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