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Deutsche Bank baut 2.000 Stellen ab und schließt Filialen

Charlotte Probst
Letzte Aktualisierung: 20. März 2025 14:20
Charlotte Probst
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Die Deutsche Bank setzt ihren Sanierungskurs fort und wird in diesem Jahr rund 2.000 Arbeitsplätze streichen. Auch das Filialnetz wird weiter ausgedünnt. Vorstandschef Christian Sewing begründet den Schritt mit der Notwendigkeit, Kosten zu senken und die Effizienz des Unternehmens zu steigern.

Stellenabbau und Filialschließungen im großen Stil

Die Bank bestätigt, dass nicht nur die Deutsche Bank selbst, sondern auch ihre Tochter Postbank vom Sparkurs betroffen sein werden. Während die Zahl der Postbank-Filialen bis Mitte 2026 von derzeit 550 auf 300 schrumpfen soll, werde auch die Deutsche Bank mehrere Standorte schließen. Eine genaue Zahl wurde nicht genannt, doch von einer „mittleren zweistelligen Anzahl“ ist die Rede.

Das Unternehmen begründet die Entscheidung mit veränderten Kundenbedürfnissen. Immer mehr Menschen würden digitale Angebote nutzen, sodass klassische Filialen zunehmend an Bedeutung verlieren. Bereits im vergangenen Jahr hatte die Bank angekündigt, die Kundenberatung verstärkt über Video- und Telefonservices anzubieten.

Kostensenkungen durch Digitalisierung und Automatisierung

Der Stellenabbau sei Teil der Strategie „Deutsche Bank 3.0“, die Sewing bereits im Januar vorgestellt hatte. Ziel sei es, die Kosteneffizienz zu erhöhen, Hierarchien abzubauen und verstärkt auf Künstliche Intelligenz zu setzen. Damit solle die Eigenkapitalrendite bis 2025 auf über zehn Prozent gesteigert werden.

Laut Sewing handele es sich bei den aktuellen Maßnahmen nicht um ein zusätzliches Sparprogramm, sondern um die geplante Umsetzung bestehender Reformen. Die Deutsche Bank sieht sich weiterhin gut aufgestellt und wolle durch diese Schritte ihre Wettbewerbsfähigkeit langfristig sichern.Die für den Personalabbau anfallenden Kosten seien bereits berücksichtigt. Der Konzern betont, dass die Umstrukturierungen sozialverträglich umgesetzt werden sollen.

Stichwörter: Deutsche Bank, Deutschland, Markt, Stellenabbau, Unternehmen, Wirtschaft
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