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Kik plant Schließungen unrentabler Filialen

Charlotte Probst
Letzte Aktualisierung: 11. September 2025 18:37
Charlotte Probst
kik-prüft-schließung-von-unrentablen-filialen

Handelsumfeld zwingt zu Anpassungen

Der Textildiscounter Kik, Teil des Tengelmann-Konzerns, hat angekündigt, sein Filialnetz kritisch zu überprüfen und gegebenenfalls unrentable Standorte zu schließen. Noch ist offen, wie viele Filialen betroffen sein werden und in welchen Ländern. Das Unternehmen betonte jedoch, dass betroffene Beschäftigte nach Möglichkeit weiterbeschäftigt werden sollen.

Contents
Handelsumfeld zwingt zu AnpassungenAuswirkungen auf MitarbeiterStrategische NeuausrichtungFührungswechsel verstärkt UnsicherheitBelastungen durch die Wirtschaftslage

Die Unternehmensleitung erklärte in Bönen, man müsse auf die aktuellen Marktbedingungen reagieren. Dazu zählten steigende Inflation, verändertes Konsumverhalten, ein härterer Wettbewerb sowie Störungen in den Lieferketten. Diese Entwicklungen hätten auch bei Kik Spuren hinterlassen.

Auswirkungen auf Mitarbeiter

Kik beschäftigt weltweit rund 32.000 Menschen, davon 19.000 in Deutschland. Allein in der Bundesrepublik betreibt der Discounter etwa 2.400 Filialen, insgesamt beläuft sich die Zahl auf 4.200 Standorte in 14 Ländern.

Die Unternehmensführung versicherte: „Auf Grund unseres dichten Filialnetzes und unserer starken Präsenz in der Fläche bieten wir jederzeit Möglichkeiten zur Weiterbeschäftigung.“ Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter müssten deshalb nicht um ihren Arbeitsplatz fürchten, auch wenn es zu Standortschließungen komme.

Strategische Neuausrichtung

Im Rahmen der laufenden Analysen will Kik Kosten- und Effizienzpotenziale identifizieren. Ziel sei es, die Organisation so aufzustellen, dass sie auch in schwierigen Marktphasen wettbewerbsfähig bleibt. Besonders im Blick steht dabei die Optimierung des Filialportfolios.

Kik betonte, dass die Mehrheit der Filialen profitabel arbeite. Dennoch könne es nötig sein, unrentable Standorte aufzugeben. Parallel dazu sollen jedoch auch neue Filialen eröffnet werden, um das Netz weiter auszubauen.

Führungswechsel verstärkt Unsicherheit

Die Diskussion um mögliche Schließungen fällt in eine Phase des Umbruchs. Erst vor wenigen Tagen hatte der langjährige Geschäftsführer Patrick Zahn überraschend seinen Posten verlassen. In Medienberichten war von Schließungen in dreistelliger Größenordnung die Rede, offiziell bestätigt ist das jedoch nicht.

Kik, gegründet 1994 unter dem Motto „Kunde ist König“, bietet neben Bekleidung auch Haushaltswaren, Heimtextilien, Dekoartikel, Spielwaren und Geschenkartikel an. Die breite Produktpalette und die starke Präsenz im europäischen Raum haben das Unternehmen zu einem festen Bestandteil des Discountmarktes gemacht.

Belastungen durch die Wirtschaftslage

Die Entscheidung zur Überprüfung des Filialnetzes ist auch eine Folge der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen. Die anhaltende Inflation führt zu einer spürbaren Kaufzurückhaltung, während der stationäre Handel unter steigendem Wettbewerbsdruck leidet. Zudem belasten Lieferkettenprobleme weiterhin viele Unternehmen im Einzelhandel.

Kik macht deutlich, dass die kommenden Jahre von einer schrittweisen Anpassung geprägt sein werden. Der Optimierungsprozess soll über mehrere Jahre hinweg erfolgen und nicht von heute auf morgen umgesetzt werden.

Stichwörter: Einzelhandel, Filialschließungen, Inflation, Kik, Konsumverhalten, Leben, Mitarbeiter, Restrukturierung, Tengelmann, Textildiscounter, Unternehmen, Wettbewerb, Wirtschaft
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