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Sicherheitsbedenken bei Tesla-Türgriffen

Adrian Kelbich
Letzte Aktualisierung: 27. März 2024 16:43
Adrian Kelbich

Die Sicherheit von Tesla-Automobilen ist erneut Gegenstand öffentlicher Diskussionen, diesmal mit Fokus auf die Gestaltung der Türgriffe. Besonders ein tragischer Unfall in Brandenburg, bei dem zwei junge Menschen in einem Tesla Model S ums Leben kamen, hat die Aufmerksamkeit auf potenzielle Sicherheitsrisiken gelenkt.

Merkmale und Kritikpunkte der Türgriffkonstruktion

Die Türgriffe bei einigen Tesla-Modellen, insbesondere beim Model S, sind so konzipiert, dass sie im Ruhezustand flach mit der Fahrzeugkarosserie abschließen und nur bei Annäherung einer autorisierten Person automatisch ausfahren. Diese Designentscheidung, die auf den ersten Blick vor allem ästhetische und aerodynamische Vorteile bietet, könnte jedoch im Falle eines Unfalls zur Gefahr werden.

Problematik der Stromversorgung

Das Hauptproblem besteht darin, dass die Funktionalität der Türgriffe direkt von der elektrischen Versorgung des Fahrzeugs abhängt. Im Falle einer Unterbrechung der Stromzufuhr, wie sie bei schweren Unfällen vorkommen kann, besteht das Risiko, dass die Türgriffe nicht ausfahren und somit die Türen nicht von außen geöffnet werden können. Obwohl Tesla eine Notentriegelungsfunktion implementiert hat, die im Falle der Airbag-Auslösung aktiviert werden soll, wurden Fälle bekannt, in denen diese Funktion nicht griff.

Manuelle Notöffnung – eine Herausforderung

Zur manuellen Öffnung der Türen sieht das Design von Tesla spezielle Mechanismen vor, deren Handhabung jedoch nicht unmittelbar ersichtlich ist. So erfordert die Notöffnung der Fondtüren im Model S das Zurückklappen des Teppichs unter den Rücksitzen, um an den dort verborgenen Entriegelungszug zu gelangen – ein Vorgehen, das im Notfall kaum intuitiv ist und von den meisten Fahrern vermutlich nicht ohne Weiteres durchgeführt werden kann.

Ein Gutachten mit weitreichenden Implikationen

Die Untersuchung des Brandenburger Unfalls durch ein von einem Landgericht beauftragtes Gutachten ergab, dass ein Versagen der automatischen Türgriff-Ausfahrungsfunktion eine Rolle gespielt haben könnte. Das Gutachten konstatierte ein „Versagen dieser Sicherungsfunktion“, was die Bergung der Insassen verhinderte und letztlich zu ihrem Tod führte.

Bewertung und mögliche Konsequenzen

Diese Erkenntnisse haben eine Debatte über die Notwendigkeit einer Überarbeitung der Türgriffkonstruktion bei Tesla sowie möglicherweise eine Anpassung der Zulassungsbedingungen für Fahrzeuge in Deutschland angestoßen. Das Kraftfahrt-Bundesamt prüft derzeit, ob aufgrund des identifizierten Risikos Handlungsbedarf besteht.

Ein Appell für mehr Sicherheit

Die Diskussion um die Tesla-Türgriffe verdeutlicht die Bedeutung umfassender Sicherheitsüberlegungen bei der Entwicklung neuer Fahrzeugtechnologien. Innovationen dürfen nicht zu Kompromissen bei der Sicherheit der Fahrzeuginsassen führen. Die Automobilbranche steht vor der Herausforderung, Design und technologische Entwicklungen kontinuierlich im Hinblick auf ihre Sicherheitsrelevanz zu evaluieren und gegebenenfalls anzupassen.

Stichwörter: Sicherheit, Technik, TESLA, Unternehmen
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