Freitag, 27 Feb. 2026
  • Mein Feed
  • Meine Speicherungen
Abonnieren
Aktienfinancial.de
  • Startseite
  • Deutschland
  • Europa
  • International
  • Politik
  • Unternehmen
  • Wirtschaft
  • Technik
  • Umwelt
Font ResizerAa
Aktienfinancial.deAktienfinancial.de
  • Meine Speicherungen
  • Mein Feed
Suchen
  • Startseite
  • Deutschland
  • Europa
  • International
  • Politik
  • Unternehmen
  • Wirtschaft
  • Technik
  • Umwelt
Have an existing account? Sign In
Folgen Sie uns
© RMK Marketing Inc. Alle Rechte vorbehalten.
PolitikUnternehmen

Muss Google seinen Browser „Chrome“ verkaufen?

Susanne Jung
Letzte Aktualisierung: 19. November 2024 15:33
Susanne Jung
google-vor-der-zerschlagung-wird-chrome-verkauft

Das US-Justizministerium plant offenbar, drastische Maßnahmen gegen die Marktmacht von Google zu ergreifen. Nach Informationen von Bloomberg, die sich auf mit der Angelegenheit vertraute Personen berufen, könnte das Ministerium einen Verkauf des Browsers Chrome fordern. Der Schritt wäre Teil eines umfassenderen Kartellrechtsverfahrens gegen Googles Mutterkonzern Alphabet.

Hintergrund des Verfahrens

Im August urteilte der Bezirksrichter Amit Mehta, dass Google ein illegales Monopol im Bereich der Internetsuche und der damit verbundenen Werbung aufgebaut habe. „Google hat seine dominante Marktposition durch milliardenschwere Zahlungen gesichert“, erklärte Mehta. Dieses Urteil ebnete den Weg für ein Folge-Verfahren, das in einer möglichen Zerschlagung von Alphabet enden könnte. Alphabet legte Berufung ein, doch das Verfahren wird bereits als „Prozess des Jahrzehnts“ bezeichnet – es ist das erste Mal seit Jahrzehnten, dass die US-Regierung einem Unternehmen derartiges Fehlverhalten vorwirft.

Dominanz auf dem Suchmaschinenmarkt

Mit einem Marktanteil von etwa 90 Prozent bei Internet-Suchen dominiert Google weltweit. Zusätzlich betreibt der Konzern das mobile Betriebssystem Android, das auf den meisten Smartphones genutzt wird. Laut Gerichtsunterlagen investierte Alphabet allein im Jahr 2021 rund 26,3 Milliarden Dollar, um die Google-Suche als Standardoption in Internet-Browsern zu etablieren. „Diese Zahlungen stärken die monopolistische Kontrolle über den Suchmaschinenmarkt und fördern ein ungesundes Wettbewerbsumfeld“, kommentieren Branchenexperten.

Auswirkungen auf den Werbemarkt

Durch seine dominierende Stellung sichert sich Alphabet einen Großteil des weltweit rund 200 Milliarden Dollar schweren Online-Werbemarktes. Suchmaschinen-Werbung ist dabei die zentrale Einnahmequelle. Experten schätzen, dass ein Verkauf von Chrome die Wettbewerbsfähigkeit anderer Browser erhöhen und den Werbemarkt diversifizieren könnte. Ob dies jedoch die Dominanz von Google im Suchgeschäft nachhaltig schwächen würde, bleibt fraglich.

Expertenmeinung

Wirtschaftsexperten sehen die möglichen Maßnahmen des Justizministeriums als bedeutenden Eingriff in die Technologiebranche. „Ein Verkauf von Chrome wäre ein starkes Signal für den Wettbewerb, aber es ist nur ein Teil der Lösung“, erklärt ein Insider aus der Branche.

Das Verfahren ist richtungsweisend und könnte eine neue Ära der Regulierung einleiten. Ob Google jedoch tatsächlich gezwungen wird, Chrome zu verkaufen, bleibt abzuwarten.

Stichwörter: Alphabet, Chrome, Google
Vorheriger Beitrag angst-vor-eskalation-treibt-anleger-in-sichere-häfen Geopolitische Spannungen treiben Anleger in sichere Häfen
Nächster Beitrag ard-und-zdf-klagen-wegen-rundfunkbeitrags-vor-gericht ARD und ZDF klagen wegen Rundfunkbeitrags vor Gericht

Beliebte Beiträge

DAX mit kräftigen Gewinnen zum Wochenende

Positiver Trend: DAX steigt auf 22.246 Punkte Der DAX schließt den Freitagshandel mit einer erfreulichen…

Von Charlotte Probst

Ergo plant Stellenabbau bis 2030 in Deutschland

KI verändert Abläufe in der Versicherungsverwaltung In vielen Versicherungsbereichen werden Tätigkeiten, die lange als klassische…

Von Adrian Kelbich

Bulgarien setzt auf Euro – EU rügt Österreichs Defizit

Gemeinschaftswährung bald auch in Bulgarien Ab dem 1. Januar 2026 wird Bulgarien den Euro als…

Von Adrian Kelbich

Das könnte Sie auch interessieren

eskalationssorgen-drücken-dax-und-dow
InternationalPolitik

Eskalationssorgen drücken Dax und Dow

Von Adrian Kelbich
eilantrag-erfolgreich:-afd-vorerst-rehabilitiert
DeutschlandPolitik

Eilantrag erfolgreich: AfD vorerst rehabilitiert

Von Charlotte Probst
deepfake-erkennung-als-nächster-milliardenmarkt-der-ki-sicherheit
TechnikUnternehmen

Deepfake-Erkennung als nächster Milliardenmarkt der KI-Sicherheit

Von Adrian Kelbich
rekordrede-mit-viel-pathos-und-angriffen
InternationalPolitik

Rekordrede mit viel Pathos und Angriffen

Von Charlotte Probst
Aktienfinancial.de

Über Uns

Wir begrüßen Sie bei AktienFrancial.de, Ihrem Tor zu unabhängigen Nachrichten und Neuigkeiten, sowie Hintergrund-Information zu Märkten, Politik, Finanzen, Wirtschaft, Technik und Wissenschaft.

RMK Marketing Inc.
41 Lana Terrace, Mississauga, Ontario L5A 3B2, Kanada​
Links
  • AGB
  • Impressum
  • Über uns
  • Datenschutz
  • Kontakt

© RMK Marketing Inc. Alle Rechte vorbehalten.

Welcome Back!

Sign in to your account

Lost your password?