Freitag, 30 Jan. 2026
  • Mein Feed
  • Meine Speicherungen
Abonnieren
Aktienfinancial.de
  • Startseite
  • Deutschland
  • Europa
  • International
  • Politik
  • Unternehmen
  • Wirtschaft
  • Technik
  • Umwelt
Font ResizerAa
Aktienfinancial.deAktienfinancial.de
  • Meine Speicherungen
  • Mein Feed
Suchen
  • Startseite
  • Deutschland
  • Europa
  • International
  • Politik
  • Unternehmen
  • Wirtschaft
  • Technik
  • Umwelt
Have an existing account? Sign In
Folgen Sie uns
© RMK Marketing Inc. Alle Rechte vorbehalten.
DeutschlandPolitikWirtschaft

HAUSHALTSLÜCKE VON 172 MILLIARDEN EURO BEREITET SORGEN

Susanne Jung
Letzte Aktualisierung: 28. Juli 2025 19:40
Susanne Jung
haushaltslücke-von-172-milliarden-euro-bereitet-sorgen

Finanzplanung zeigt drastische Defizite ab 2027

Die Bundesregierung steht vor einer massiven Finanzlücke von 172 Milliarden Euro in den Jahren 2027 bis 2029. Laut Informationen aus Regierungskreisen wird dies als „zentrale finanzpolitische Herausforderung“ der kommenden Jahre bezeichnet. Grundlage der Zahlen ist der zweite Haushaltsentwurf von Finanzminister Lars Klingbeil, der am Mittwoch im Kabinett verabschiedet werden soll.

Contents
Finanzplanung zeigt drastische Defizite ab 2027Ursachen für das wachsende DefizitHaushaltsziele und geplante EinsparungenReformen im Sozial- und Wirtschaftsbereich geplantLockerung der Schuldenbremse für Verteidigung

Ursachen für das wachsende Defizit

Bereits im Juni war von einer Lücke von 144 Milliarden Euro die Rede. Neue Kompromisse der Regierung haben das Defizit jedoch um 28 Milliarden Euro vergrößert. Dazu zählen milliardenschwere Kompensationen für Steuerausfälle durch den „Wachstumsbooster“, die Vorziehung der Mütterrente auf 2027 sowie steigende Zinsausgaben des Bundes.

Vizekanzler Lars Klingbeil, SPD (li.) und Bundeskanzler Friedrich Merz (re.)

Haushaltsziele und geplante Einsparungen

Für 2026 sind Ausgaben von 520,5 Milliarden Euro vorgesehen. Gleichzeitig plant der Bund neue Kredite von 89,9 Milliarden Euro sowie zusätzliche 84,4 Milliarden Euro aus den Sondervermögen für Infrastruktur, Klimaschutz und die Bundeswehr. Investitionen sollen 2026 bei 126,7 Milliarden Euro liegen. Außerdem ist eine zweiprozentige Kürzung beim Ministeriumspersonal und eine Reduzierung der Verwaltungskosten um 10 Prozent vorgesehen.

Reformen im Sozial- und Wirtschaftsbereich geplant

Um die Einnahmen zu steigern, setzt die Regierung auf wirtschaftliches Wachstum und eine beschleunigte Umsetzung von Reformen. „Wir müssen verstehen, wie schwierig und herausfordernd die Lage ist“, betonte ein Regierungsvertreter. Kommissionen sollen zudem Reformvorschläge für Pflege, Gesundheit, Rente und den gesamten Sozialstaat erarbeiten.

Lockerung der Schuldenbremse für Verteidigung

Da die Mittel des 100-Milliarden-Euro-Bundeswehrfonds bis 2028 aufgebraucht sein werden, wurde die Schuldenbremse für Verteidigungsausgaben gelockert. Eine Expertenkommission prüft derzeit, ob eine generelle Reform der Schuldenbremse möglich ist.

Stichwörter: Bundeshaushalt, Deutschland, Friedrich Merz, Haushaltslücke, Krise, Lars Klingbeil, Meinung, Mütterrente, Politik, Schuldenbremse, Sozialstaat, Sparmaßnahmen, Wachstumsbooster, Zinsausgaben
Vorheriger Beitrag bürgergeld-betrug:-zahl-der-fälle-steigt-rasant BÜRGERGELD-BETRUG: ZAHL DER FÄLLE STEIGT RASANT
Nächster Beitrag pro-kopf-verschuldung-erreicht-historischen-höchststand Pro-Kopf-Verschuldung erreicht historischen Höchststand

Beliebte Beiträge

Gastronomie im Spannungsfeld: Preisdruck, Anpassungszwänge und die Suche nach Auswegen

Die Gastronomie in Deutschland erlebt derzeit eine Phase intensiver Herausforderungen, die durch eine Kombination aus…

Von Susanne Jung

Drohende Stromkrise durch Frankreich?

Hintergrund der Drohung In Frankreich sorgte eine Aussage des Spitzenkandidaten der rechtsextremen Partei Rassemblement National…

Von Susanne Jung

Sexueller Missbrauch in der Evangelischen Kirche Deutschlands: Eine schockierende Offenbarung

Die Enthüllung sexueller Gewalt in der evangelischen Kirche Deutschlands hat ein schockierendes Ausmaß angenommen und…

Von Cornelia Schröder-Meins

Das könnte Sie auch interessieren

eu-warnt-vor-schwindender-wettbewerbsfähigkeit-europas
EuropaWirtschaft

EU warnt vor schwindender Wettbewerbsfähigkeit Europas

Von Adrian Kelbich
dax,-märkte-unter-druck-nach-schwachen-firmenzahlen
DeutschlandWirtschaft

Dax rutscht nach schwachen Bilanzen deutlich ab

Von Cornelia Schröder-Meins
eu-erklärt-irans-revolutionsgarden-zur-terrororganisation
EuropaPolitik

EU erklärt Irans Revolutionsgarden zur Terrororganisation

Von Susanne Jung
edelmetalle-–-strukturelle-kräfte-treiben-den-markt
InternationalWirtschaft

Edelmetalle – strukturelle Kräfte treiben den Markt

Von Adrian Kelbich
Aktienfinancial.de

Über Uns

Wir begrüßen Sie bei AktienFrancial.de, Ihrem Tor zu unabhängigen Nachrichten und Neuigkeiten, sowie Hintergrund-Information zu Märkten, Politik, Finanzen, Wirtschaft, Technik und Wissenschaft.

RMK Marketing Inc.
41 Lana Terrace, Mississauga, Ontario L5A 3B2, Kanada​
Links
  • AGB
  • Impressum
  • Über uns
  • Datenschutz
  • Kontakt

© RMK Marketing Inc. Alle Rechte vorbehalten.

Welcome Back!

Sign in to your account

Lost your password?