Donnerstag, 1 Jan. 2026
  • Mein Feed
  • Meine Speicherungen
Abonnieren
Aktienfinancial.de
  • Startseite
  • Deutschland
  • Europa
  • International
  • Politik
  • Unternehmen
  • Wirtschaft
  • Technik
  • Umwelt
Font ResizerAa
Aktienfinancial.deAktienfinancial.de
  • Meine Speicherungen
  • Mein Feed
Suchen
  • Startseite
  • Deutschland
  • Europa
  • International
  • Politik
  • Unternehmen
  • Wirtschaft
  • Technik
  • Umwelt
Have an existing account? Sign In
Folgen Sie uns
© RMK Marketing Inc. Alle Rechte vorbehalten.
DeutschlandPolitikWirtschaft

Jobabbau in der Metall- und Elektroindustrie verschärft sich

Susanne Jung
Letzte Aktualisierung: 18. August 2025 16:55
Susanne Jung
jobabbau-in-der-metall--und-elektroindustrie-verschärft-sich

Deutlicher Rückgang der Beschäftigtenzahlen

Die deutsche Metall- und Elektroindustrie erlebt derzeit einen massiven Arbeitsplatzabbau. Laut Angaben des Arbeitgeberverbandes Gesamtmetall gingen allein im Juni rund 14.000 Stellen verloren. Im gesamten ersten Halbjahr summiert sich der Verlust bereits auf 76.000 Arbeitsplätze. Damit setzt sich der Abwärtstrend der vergangenen Monate ungebremst fort.

Insgesamt waren im Juni bundesweit noch etwa 3,82 Millionen Menschen in der Branche beschäftigt – das entspricht 104.000 weniger als im Vorjahresmonat.

Kostenbelastungen als Hauptursache

Verbandsexperten machen vor allem die hohen strukturellen Kosten in Deutschland für die Entwicklung verantwortlich. Lars Kroemer, Chefvolkswirt von Gesamtmetall, erklärte: „Der Standort hat ein massives Kostenproblem bei Energie, Steuern, Sozialabgaben und Bürokratie.“

Zusätzlich belasten externe Faktoren wie die Zollpolitik der USA die exportorientierten Unternehmen erheblich. Besonders mittelständische Betriebe spüren den doppelten Druck von internationalen Handelskonflikten und hohen inländischen Kosten.

Verlust an Wertschöpfung in Milliardenhöhe

Mit jedem einzelnen Arbeitsplatz, der wegfällt, gehen nach Berechnungen von Gesamtmetall über 100.000 Euro an Wertschöpfung verloren. Rechnet man dies auf den bisherigen Stellenabbau hoch, ergibt sich ein volkswirtschaftlicher Schaden von fast 25 Milliarden Euro im Vergleich zu 2019.

„Das sind Dimensionen, die nicht nur die betroffenen Unternehmen treffen, sondern die gesamte deutsche Wirtschaft schwächen“, betonte Kroemer.

Forderung nach politischem Kurswechsel

Der Verband fordert von der Bundesregierung eine entschlossene Reformagenda, um die internationale Wettbewerbsfähigkeit wieder zu stärken. Dazu gehören aus Sicht der Industrie ein Abbau der Bürokratie, eine steuerliche Entlastung der Unternehmen sowie Maßnahmen gegen die hohen Energiekosten.

Kroemer warnte: „Wenn jetzt nicht gegengesteuert wird, droht ein dauerhafter Verlust von Produktionskapazitäten und Know-how.“ Die Branche gilt als Schlüsselindustrie in Deutschland, da sie zahlreiche Zulieferer einbindet und für viele andere Wirtschaftszweige eine zentrale Bedeutung hat.

Stichwörter: Arbeitsplatzverluste, Beschäftigungskrise, Bürokratie, deutsche Wirtschaft, Deutschland, Elektroindustrie, Energiekosten, Gesamtmetall, Krise, Lars Kroemer, Metallindustrie, Reformagenda, Schlüsselindustrie, Sozialabgaben, Stellenabbau, Steuern, USA, Wertschöpfung, Wirtschaft, Zölle
Vorheriger Beitrag politische-signale-und-zinsfantasie-bestimmen-märkte Trump-Putin-Gespräch und Zinsfantasie bewegen Märkte
Nächster Beitrag rüstungswerte-verlieren-nach-washingtoner-gipfel-an-boden Rüstungswerte verlieren nach Washingtoner Gipfel an Boden

Beliebte Beiträge

Amazon verkauft nun auch Autos

Ein Blick auf die Hintergründe Amazon erweitert sein Angebot und bietet in den USA erstmals…

Von Cornelia Schröder-Meins

Politische Stimmung in Deutschland: Aktuelle Trends und Veränderungen

Signifikante Verschiebungen im Parteienspektrum Die jüngsten Daten des Trendbarometers von RTL und ntv zeigen eine…

Von Susanne Jung

Insolvenz von Ritzenhoff: Eine Traditionsmarke in Turbulenzen

Ein bekanntes Gesicht der deutschen Glaskunst in finanziellen Nöten Die deutsche Wirtschaftswelt steht vor einer…

Von Cornelia Schröder-Meins

Das könnte Sie auch interessieren

sechs-monate-bis-zum-stichtag-für-fossile-heizsysteme
DeutschlandUmwelt

Gasheizung vor dem Aus: Der Countdown für Großstädte läuft

Von Adrian Kelbich
china-dreht-den-hahn-zu-–-preise-für-antimon-und-wolfram-explodieren
InternationalUnternehmen

China dreht den Hahn zu – Preise für Antimon und Wolfram explodieren im Zuge des KI- und Quantencomputing-Booms

Von Adrian Kelbich
asiens-börsen
InternationalWirtschaft

Asiens Börsen gehen ohne klare Richtung ins Jahresfinale

Von Susanne Jung
dax-schließt-rekordjahr-ab
DeutschlandWirtschaft

Dax schließt Rekordjahr mit freundlichem Jahresausklang ab

Von Adrian Kelbich
Aktienfinancial.de

Über Uns

Wir begrüßen Sie bei AktienFrancial.de, Ihrem Tor zu unabhängigen Nachrichten und Neuigkeiten, sowie Hintergrund-Information zu Märkten, Politik, Finanzen, Wirtschaft, Technik und Wissenschaft.

RMK Marketing Inc.
41 Lana Terrace, Mississauga, Ontario L5A 3B2, Kanada​
Links
  • AGB
  • Impressum
  • Über uns
  • Datenschutz
  • Kontakt

© RMK Marketing Inc. Alle Rechte vorbehalten.

Welcome Back!

Sign in to your account

Lost your password?