Donnerstag, 12 März 2026
  • Mein Feed
  • Meine Speicherungen
Abonnieren
Aktienfinancial.de
  • Startseite
  • Deutschland
  • Europa
  • International
  • Politik
  • Unternehmen
  • Wirtschaft
  • Technik
  • Umwelt
Font ResizerAa
Aktienfinancial.deAktienfinancial.de
  • Meine Speicherungen
  • Mein Feed
Suchen
  • Startseite
  • Deutschland
  • Europa
  • International
  • Politik
  • Unternehmen
  • Wirtschaft
  • Technik
  • Umwelt
Have an existing account? Sign In
Folgen Sie uns
© RMK Marketing Inc. Alle Rechte vorbehalten.
EuropaPolitik

Belgien erwägt Militäreinsatz gegen Drogenbanden in Brüssel

Charlotte Probst
Letzte Aktualisierung: 9. September 2025 16:27
Charlotte Probst
belgien-will-militär-im-kampf-gegen-drogenbanden-einsetzen

Regierung reagiert auf eskalierende Gewalt

Die belgische Regierung bereitet den Einsatz der Armee in der Hauptstadt Brüssel vor, um die Polizei im Kampf gegen kriminelle Drogenclans zu unterstützen. Hintergrund ist eine drastisch angespannte Sicherheitslage: Allein in diesem Jahr registrierte die Staatsanwaltschaft 57 Schießereien, davon 20 allein in den Sommermonaten. Die Mehrheit dieser Vorfälle steht in unmittelbarem Zusammenhang mit dem organisierten Drogenhandel.

Contents
Regierung reagiert auf eskalierende GewaltInnenminister Quintin: Schutzauftrag umfasst auch DrogenkriminalitätPolizei und Militär sollen gemeinsam patrouillierenStaatsanwälte und Politiker unter DruckVerteidigungsminister Francken bestätigt PläneAusweitung auf weitere Städte im Gespräch

Innenminister Quintin: Schutzauftrag umfasst auch Drogenkriminalität

Innenminister Bernard Quintin begründete den Schritt mit der Pflicht zur Wahrung der staatlichen Sicherheit. „Die Armee muss die Integrität des Staatsgebiets verteidigen. Dies geschieht üblicherweise an den Grenzen oder im Ausland. Aber auch der Kampf gegen die Drogenkriminalität fällt unter den Schutz unseres Staatsgebiets“, erklärte er. Die Regierung habe die politische Entscheidung bereits getroffen, die konkrete Ausgestaltung werde nun vorbereitet.

Polizei und Militär sollen gemeinsam patrouillieren

Geplant ist der Einsatz gemischter Teams aus Soldaten und Polizeikräften. Sie sollen vor allem in besonders belasteten Vierteln wie Peterbos in Anderlecht sowie in U-Bahn-Stationen Präsenz zeigen. Laut Quintin soll die Maßnahme „so schnell wie möglich“ umgesetzt werden, um das Sicherheitsgefühl der Bevölkerung wiederherzustellen.

Staatsanwälte und Politiker unter Druck

Die Gewaltwelle stellt auch die Justiz unter massiven Druck. Julien Moinil, Staatsanwalt in Brüssel, der selbst unter Polizeischutz steht, warnte: „Jeder in Brüssel könnte von einer verirrten Kugel getroffen werden.“ Bereits in den vergangenen Jahren hatten Drohungen durch Banden dazu geführt, dass hochrangige Politiker wie der damalige Justizminister Vincent Van Quickenborne zeitweise mit seiner Familie an einen geheimen Ort gebracht werden mussten.

Verteidigungsminister Francken bestätigt Pläne

Auch Verteidigungsminister Theo Francken sprach sich klar für den Einsatz aus. „Unsere Hauptstadt Brüssel ist in puncto Sicherheit eine Katastrophe. Wir müssen die Kontrolle zurückgewinnen“, schrieb er auf der Plattform X. Der rechtliche Rahmen für den Militäreinsatz sei bereits ausgearbeitet, der Entwurf solle zeitnah dem Ministerrat vorgelegt werden.

Ausweitung auf weitere Städte im Gespräch

Die Regierung plant, den Ansatz nicht auf Brüssel zu beschränken. Auch andere Städte mit starker Präsenz des Drogenhandels wie Antwerpen, Gent, Lüttich, Charleroi und Mons könnten künftig durch Militärpräsenz unterstützt werden. Belgien gilt seit Jahren als Transitland für den internationalen Drogenhandel, insbesondere über den Hafen von Antwerpen, einem der größten Umschlagplätze Europas.

Stichwörter: Armee, Banden, Belgien, Brüssel, Drogenhandel, Europa, Innenminister, Meinung, Polizei, Schießereien, Sicherheit, Verteidigungsminister
Vorheriger Beitrag bildungsgefälle-in-deutschland-nimmt-weiter-zu Bildungsgefälle in Deutschland nimmt weiter zu
Nächster Beitrag autoindustrie-vor-drastischem-stellenabbau-bis-2030 Autoindustrie vor drastischem Stellenabbau bis 2030

Beliebte Beiträge

HP kündigt massiven Stellenabbau bis 2028 an

Sparkurs führt zu tiefem Personalabbau Der US-Technologiekonzern HP hat ein weitreichendes Restrukturierungsprogramm vorgestellt, das erhebliche…

Von Cornelia Schröder-Meins

Millionen Dieselautos droht Stilllegung

Die EU riskiert das Vertrauen der Autofahrer Die Diskussion um Dieselfahrzeuge und ihre Zulassung hat…

Von Adrian Kelbich

Sitzenbleiben in Ludwigshafen: 44 Erstklässler betroffen

In einer Grundschule in Ludwigshafen-Hemshof, Rheinland-Pfalz, steht ein beunruhigendes Phänomen im Fokus der öffentlichen Diskussion:…

Von Adrian Kelbich

Das könnte Sie auch interessieren

rüstungswerte-steigen-nach-angriffen-im-golf
PolitikWirtschaft

Rüstungswerte steigen nach Angriffen im Golf

Von Cornelia Schröder-Meins
grünen-sieg-ohne-machtvorsprung
DeutschlandPolitik

Wahlkrimi im Südwesten endet mit Patt

Von Adrian Kelbich
deepfake-erkennung-als-nächster-milliardenmarkt-der-ki-sicherheit
TechnikUnternehmen

Deepfake-Erkennung als nächster Milliardenmarkt der KI-Sicherheit

Von Adrian Kelbich
brüssel-rügt-kiew-im-konflikt-mit-budapest
EuropaPolitik

EU kritisiert Selenskyj im Streit mit Ungarn

Von Cornelia Schröder-Meins
Aktienfinancial.de

Über Uns

Wir begrüßen Sie bei AktienFrancial.de, Ihrem Tor zu unabhängigen Nachrichten und Neuigkeiten, sowie Hintergrund-Information zu Märkten, Politik, Finanzen, Wirtschaft, Technik und Wissenschaft.

RMK Marketing Inc.
41 Lana Terrace, Mississauga, Ontario L5A 3B2, Kanada​
Links
  • AGB
  • Impressum
  • Über uns
  • Datenschutz
  • Kontakt

© RMK Marketing Inc. Alle Rechte vorbehalten.

Welcome Back!

Sign in to your account

Lost your password?