Freitag, 30 Jan. 2026
  • Mein Feed
  • Meine Speicherungen
Abonnieren
Aktienfinancial.de
  • Startseite
  • Deutschland
  • Europa
  • International
  • Politik
  • Unternehmen
  • Wirtschaft
  • Technik
  • Umwelt
Font ResizerAa
Aktienfinancial.deAktienfinancial.de
  • Meine Speicherungen
  • Mein Feed
Suchen
  • Startseite
  • Deutschland
  • Europa
  • International
  • Politik
  • Unternehmen
  • Wirtschaft
  • Technik
  • Umwelt
Have an existing account? Sign In
Folgen Sie uns
© RMK Marketing Inc. Alle Rechte vorbehalten.
InternationalUnternehmenWirtschaft

Amazon baut massiv Stellen ab – bis zu 30.000 Jobs in Gefahr

Charlotte Probst
Letzte Aktualisierung: 28. Oktober 2025 16:31
Charlotte Probst
amazon-baut-massiv-stellen-ab-–-bis-zu-30.000-jobs-in-gefahr

Größter Personalabbau seit Jahren beim Online-Riesen

Der weltgrößte Online-Händler Amazon steht vor einem tiefgreifenden Umbau: Das Unternehmen hat die Streichung von rund 14.000 Stellen angekündigt – vor allem in der Verwaltung und in zentralen Unternehmensbereichen. Interne Quellen sprechen sogar von einem möglichen Abbau von bis zu 30.000 Arbeitsplätzen, der sich in mehreren Wellen über die kommenden Monate erstrecken könnte.

Contents
Größter Personalabbau seit Jahren beim Online-RiesenKonzern begründet Kürzungen mit organisatorischem UmbauBetroffene Mitarbeiter erhalten ÜbergangsfristUnklarheit über Auswirkungen auf deutsche StandorteStrategischer Kurswechsel nach WachstumsjahrenNeue Chancen in ZukunftsbereichenAnleger reagieren verhalten optimistisch

Konzern begründet Kürzungen mit organisatorischem Umbau

Laut einer Mitteilung des Unternehmens sollen die Entlassungen Teil einer umfassenden Neustrukturierung der Organisation sein. Die Konzernleitung erklärte, man wolle die Effizienz erhöhen und interne Abläufe vereinfachen. Gleichzeitig betonte Amazon, dass in anderen Bereichen auch neue Arbeitsplätze entstehen sollen – insbesondere in wachstumsstarken Geschäftsfeldern wie Cloud-Diensten, Künstlicher Intelligenz und Logistik-Automatisierung.

Ein Unternehmenssprecher erklärte: „Wir passen unsere Strukturen an, um langfristig wettbewerbsfähig zu bleiben und in Schlüsselbereichen weiter zu investieren.“

Betroffene Mitarbeiter erhalten Übergangsfrist

Für die meisten der betroffenen Angestellten ist eine Übergangsfrist von 90 Tagen vorgesehen. Innerhalb dieses Zeitraums können sie sich auf andere interne Positionen bewerben. Amazon betonte, dass das Unternehmen bestrebt sei, innerbetriebliche Wechsel zu ermöglichen und so die Zahl der tatsächlichen Entlassungen zu begrenzen.

Dennoch sorgt die Ankündigung für erhebliche Verunsicherung in der Belegschaft. Mehrere US-Medien berichten, dass auch höherqualifizierte Verwaltungspositionen und Managementstellen betroffen sein könnten.

Unklarheit über Auswirkungen auf deutsche Standorte

Ob und in welchem Umfang die deutschen Standorte von Amazon vom Stellenabbau betroffen sind, blieb zunächst offen. In Deutschland beschäftigt der Konzern mehrere Zehntausend Menschen in Logistikzentren, Büros und Entwicklungsabteilungen. Gewerkschaften und Betriebsräte fordern bereits klare Zusagen über den Erhalt der Arbeitsplätze in Europa.

Ein Sprecher der Gewerkschaft Verdi erklärte: „Wenn Amazon in den USA tausende Stellen abbaut, besteht die Gefahr, dass die Einsparungen auch in Deutschland spürbar werden.“

Strategischer Kurswechsel nach Wachstumsjahren

Nach Jahren rasanten Wachstums steht Amazon zunehmend unter Druck, seine Kosten zu senken und die Margen zu verbessern. Vor allem die Corona-Jahre hatten zu einem massiven Personalaufbau geführt, der nun teilweise rückgängig gemacht wird. Gleichzeitig verschärft sich der Wettbewerb im E-Commerce, während die Konjunktur weltweit schwächelt.

Analysten werten die Entscheidung als Teil einer Kostendisziplin-Strategie, die auch andere Tech-Giganten wie Meta, Google oder Microsoft zuletzt eingeschlagen haben. Insbesondere die Verwaltungs- und Managementebenen gelten in vielen Konzernen als überdimensioniert.

Neue Chancen in Zukunftsbereichen

Während auf der einen Seite Arbeitsplätze abgebaut werden, investiert Amazon verstärkt in zukunftsorientierte Geschäftsfelder. Dazu zählen unter anderem Cloud Computing (AWS), Künstliche Intelligenz, Lieferketten-Automatisierung und digitale Bezahltechnologien. Branchenbeobachter gehen davon aus, dass hier in den kommenden Jahren wieder tausende neue Stellen entstehen könnten – allerdings mit völlig anderen Qualifikationsanforderungen.

Amazon selbst bezeichnet die Veränderungen als „notwendigen Schritt für nachhaltiges Wachstum“. Die Umstrukturierung soll den Fokus stärker auf technologische Innovation, Kundenbindung und operative Effizienz legen.

Anleger reagieren verhalten optimistisch

An den US-Börsen reagierten Investoren zunächst verhalten positiv auf die Ankündigung. Der Aktienkurs des Unternehmens legte im nachbörslichen Handel leicht zu, da Marktbeobachter den Stellenabbau als Zeichen für Kostendisziplin und langfristige Gewinnorientierung interpretieren.Gleichzeitig mahnten Analysten, dass Amazon mit dem Abbau qualifizierter Fachkräfte auch wertvolles Know-how verlieren könnte. Langfristig werde entscheidend sein, ob der Konzern die Balance zwischen Effizienz und Innovation wahrt.

Stichwörter: Amazon, Cloud, Jobkürzungen, Kostensenkung, Krise, Künstliche Intelligenz, Leben, Mitarbeiter, Stellenabbau, Umstrukturierung, Unternehmen, Verwaltung, Wirtschaft
Vorheriger Beitrag opel-testzentrum-schließt-–-hunderte-arbeitsplätze-verloren Opel schließt Testzentrum – Hunderte Stellen betroffen
Nächster Beitrag nvidia-beteiligt-sich-mit-einer-milliarde-dollar-an-nokia Nvidia investiert eine Milliarde Dollar in Nokia

Beliebte Beiträge

Apples Neuerfindung der Computerbrille: Apple Vision Pro

Startschuss für die Vorbestellungen der Apple Vision Pro Die Technologiebranche erlebt heute einen bemerkenswerten Moment:…

Von Adrian Kelbich

Vorsicht geboten: Wie eine PDF-App Android-Nutzer ins Visier nimmt

In der digitalen Welt, wo das Herunterladen von Apps aus dem Google Play Store zur…

Von Cornelia Schröder-Meins

Tech-Giganten machen Kernenergie zur Investitionsrealität

Was sich über Jahre als theoretische Option ankündigte, nimmt 2025 eine konkrete, kapitalkräftige Form an:…

Von Susanne Jung

Das könnte Sie auch interessieren

USA verstärken Militärpräsenz und erhöhen Druck auf Iran
InternationalPolitik

US-Militär baut massive Drohkulisse gegen Iran auf

Von Adrian Kelbich
eu-warnt-vor-schwindender-wettbewerbsfähigkeit-europas
EuropaWirtschaft

EU warnt vor schwindender Wettbewerbsfähigkeit Europas

Von Adrian Kelbich
dax,-märkte-unter-druck-nach-schwachen-firmenzahlen
DeutschlandWirtschaft

Dax rutscht nach schwachen Bilanzen deutlich ab

Von Cornelia Schröder-Meins
edelmetalle-–-strukturelle-kräfte-treiben-den-markt
InternationalWirtschaft

Edelmetalle – strukturelle Kräfte treiben den Markt

Von Adrian Kelbich
Aktienfinancial.de

Über Uns

Wir begrüßen Sie bei AktienFrancial.de, Ihrem Tor zu unabhängigen Nachrichten und Neuigkeiten, sowie Hintergrund-Information zu Märkten, Politik, Finanzen, Wirtschaft, Technik und Wissenschaft.

RMK Marketing Inc.
41 Lana Terrace, Mississauga, Ontario L5A 3B2, Kanada​
Links
  • AGB
  • Impressum
  • Über uns
  • Datenschutz
  • Kontakt

© RMK Marketing Inc. Alle Rechte vorbehalten.

Welcome Back!

Sign in to your account

Lost your password?