Samstag, 4 Apr. 2026
  • Mein Feed
  • Meine Speicherungen
Abonnieren
Aktienfinancial.de
  • Startseite
  • Deutschland
  • Europa
  • International
  • Politik
  • Unternehmen
  • Wirtschaft
  • Technik
  • Umwelt
Font ResizerAa
Aktienfinancial.deAktienfinancial.de
  • Meine Speicherungen
  • Mein Feed
Suchen
  • Startseite
  • Deutschland
  • Europa
  • International
  • Politik
  • Unternehmen
  • Wirtschaft
  • Technik
  • Umwelt
Have an existing account? Sign In
Folgen Sie uns
© RMK Marketing Inc. Alle Rechte vorbehalten.
DeutschlandPolitikWirtschaft

Jobabbau in der Metall- und Elektroindustrie verschärft sich

Susanne Jung
Letzte Aktualisierung: 18. August 2025 16:55
Susanne Jung
jobabbau-in-der-metall--und-elektroindustrie-verschärft-sich

Deutlicher Rückgang der Beschäftigtenzahlen

Die deutsche Metall- und Elektroindustrie erlebt derzeit einen massiven Arbeitsplatzabbau. Laut Angaben des Arbeitgeberverbandes Gesamtmetall gingen allein im Juni rund 14.000 Stellen verloren. Im gesamten ersten Halbjahr summiert sich der Verlust bereits auf 76.000 Arbeitsplätze. Damit setzt sich der Abwärtstrend der vergangenen Monate ungebremst fort.

Insgesamt waren im Juni bundesweit noch etwa 3,82 Millionen Menschen in der Branche beschäftigt – das entspricht 104.000 weniger als im Vorjahresmonat.

Kostenbelastungen als Hauptursache

Verbandsexperten machen vor allem die hohen strukturellen Kosten in Deutschland für die Entwicklung verantwortlich. Lars Kroemer, Chefvolkswirt von Gesamtmetall, erklärte: „Der Standort hat ein massives Kostenproblem bei Energie, Steuern, Sozialabgaben und Bürokratie.“

Zusätzlich belasten externe Faktoren wie die Zollpolitik der USA die exportorientierten Unternehmen erheblich. Besonders mittelständische Betriebe spüren den doppelten Druck von internationalen Handelskonflikten und hohen inländischen Kosten.

Verlust an Wertschöpfung in Milliardenhöhe

Mit jedem einzelnen Arbeitsplatz, der wegfällt, gehen nach Berechnungen von Gesamtmetall über 100.000 Euro an Wertschöpfung verloren. Rechnet man dies auf den bisherigen Stellenabbau hoch, ergibt sich ein volkswirtschaftlicher Schaden von fast 25 Milliarden Euro im Vergleich zu 2019.

„Das sind Dimensionen, die nicht nur die betroffenen Unternehmen treffen, sondern die gesamte deutsche Wirtschaft schwächen“, betonte Kroemer.

Forderung nach politischem Kurswechsel

Der Verband fordert von der Bundesregierung eine entschlossene Reformagenda, um die internationale Wettbewerbsfähigkeit wieder zu stärken. Dazu gehören aus Sicht der Industrie ein Abbau der Bürokratie, eine steuerliche Entlastung der Unternehmen sowie Maßnahmen gegen die hohen Energiekosten.

Kroemer warnte: „Wenn jetzt nicht gegengesteuert wird, droht ein dauerhafter Verlust von Produktionskapazitäten und Know-how.“ Die Branche gilt als Schlüsselindustrie in Deutschland, da sie zahlreiche Zulieferer einbindet und für viele andere Wirtschaftszweige eine zentrale Bedeutung hat.

Stichwörter: Arbeitsplatzverluste, Beschäftigungskrise, Bürokratie, deutsche Wirtschaft, Deutschland, Elektroindustrie, Energiekosten, Gesamtmetall, Krise, Lars Kroemer, Metallindustrie, Reformagenda, Schlüsselindustrie, Sozialabgaben, Stellenabbau, Steuern, USA, Wertschöpfung, Wirtschaft, Zölle
Vorheriger Beitrag politische-signale-und-zinsfantasie-bestimmen-märkte Trump-Putin-Gespräch und Zinsfantasie bewegen Märkte
Nächster Beitrag rüstungswerte-verlieren-nach-washingtoner-gipfel-an-boden Rüstungswerte verlieren nach Washingtoner Gipfel an Boden

Beliebte Beiträge

Schwerer Stromausfall legt Spanien und Portugal lahm

Große Teile der Infrastruktur betroffen Seit Montagmittag herrscht in Spanien und Portugal ein nahezu vollständiger…

Von Charlotte Probst

Die drohende Eiszeit Europas: Die unvorhergesehenen Konsequenzen eines kollabierenden Golfstroms

In der aktuellen wissenschaftlichen Diskussion zeichnet sich ein dramatisches Bild ab: Die Möglichkeit einer neuen…

Von Cornelia Schröder-Meins

Euro profitiert von Trumps Angriffen auf US-Notenbank

US-Dollar verliert an Stärke Der Euro hat gegenüber dem US-Dollar deutlich zugelegt und erreichte am…

Von Charlotte Probst

Das könnte Sie auch interessieren

USA verschärfen Zollkurs gegen Importe
InternationalPolitik

US-Zölle verschärfen den Druck auf Exporteure

Von Adrian Kelbich
dax-gerät-unter-druck,-ölpreise-schießen-nach-oben
DeutschlandWirtschaft

Dax gerät unter Druck, Ölpreise schießen nach oben

Von Adrian Kelbich
deutschland-exportiert-diesel-trotz-drohender-knappheit
TechnikUmwelt

Deutschland exportiert Diesel trotz zu erwartender Knappheit

Von Charlotte Probst
deutschlands-aufschwung-gerät-wieder-ins-stocken
DeutschlandWirtschaft

Deutschlands Aufschwung gerät wieder ins Stocken

Von Adrian Kelbich
Aktienfinancial.de

Über Uns

Wir begrüßen Sie bei AktienFrancial.de, Ihrem Tor zu unabhängigen Nachrichten und Neuigkeiten, sowie Hintergrund-Information zu Märkten, Politik, Finanzen, Wirtschaft, Technik und Wissenschaft.

RMK Marketing Inc.
41 Lana Terrace, Mississauga, Ontario L5A 3B2, Kanada​
Links
  • AGB
  • Impressum
  • Über uns
  • Datenschutz
  • Kontakt

© RMK Marketing Inc. Alle Rechte vorbehalten.

Welcome Back!

Sign in to your account

Lost your password?