Donnerstag, 1 Jan. 2026
  • Mein Feed
  • Meine Speicherungen
Abonnieren
Aktienfinancial.de
  • Startseite
  • Deutschland
  • Europa
  • International
  • Politik
  • Unternehmen
  • Wirtschaft
  • Technik
  • Umwelt
Font ResizerAa
Aktienfinancial.deAktienfinancial.de
  • Meine Speicherungen
  • Mein Feed
Suchen
  • Startseite
  • Deutschland
  • Europa
  • International
  • Politik
  • Unternehmen
  • Wirtschaft
  • Technik
  • Umwelt
Have an existing account? Sign In
Folgen Sie uns
© RMK Marketing Inc. Alle Rechte vorbehalten.
DeutschlandPolitik

Stromsteuer bleibt: Merz verliert an politischem Gewicht

Cornelia Schröder-Meins
Letzte Aktualisierung: 3. Juli 2025 11:42
Cornelia Schröder-Meins
stromsteuer-bleibt---merz-verliert-an-politischem-gewicht

Regierung zieht zentrale Entlastung wieder zurück

Nach fünf Stunden Koalitionsgipfel im Bundeskanzleramt steht fest: Die geplante Senkung der Stromsteuer für Privatverbraucher kommt vorerst nicht. Obwohl dieses Vorhaben im Koalitionsvertrag zwischen CDU, CSU und SPD eindeutig als priorisierte Entlastungsmaßnahme festgeschrieben war, wurde es auf unbestimmte Zeit verschoben.

Merz’ Vertrauenskrise in der eigenen Fraktion

Besonders für Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) ist das Ergebnis des Koalitionsausschusses eine empfindliche Niederlage. Noch kurz zuvor hatte er öffentlich zugesichert, die Stromsteuer auf das europäische Mindestmaß von 0,01 Cent pro Kilowattstunde zu senken. Tatsächlich wurde lediglich eine Entlastung für rund 600.000 Unternehmen beschlossen, während Bürger und Handwerker leer ausgehen. In CDU und CSU löste dies massiven Unmut aus.

SPD blockiert flächendeckende Entlastung

Finanzminister Lars Klingbeil (SPD) begründete den Verzicht auf die umfassende Steuersenkung mit fehlendem finanziellen Spielraum. Laut Berechnungen hätte eine allgemeine Senkung 5,4 Milliarden Euro gekostet. Die SPD verweist stattdessen auf bereits existierende Entlastungen von bis zu 3 Cent pro Kilowattstunde, was einer Ersparnis von bis zu 100 Euro pro Jahr für eine vierköpfige Familie entspreche.

CSU-Projekt Mütterrente III wird vorgezogen

Während die Union in der Stromsteuerfrage zurückruderte, konnte sich die CSU mit ihrem Projekt „Mütterrente III“ durchsetzen. Diese soll bereits ab 1. Januar 2027 greifen und nicht wie ursprünglich geplant 2028. Laut Berichten soll CSU-Chef Markus Söder Kompromisse bei der Mütterrente für eine breitere Stromsteuer-Entlastung explizit abgelehnt haben.

Harte Kritik aus Wirtschaft und Opposition

Die Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) zeigte sich enttäuscht. Geschäftsführer Thorsten Alsleben nannte das Verhandlungsergebnis ein „Dokument der Realitätsverweigerung“. Die Regierung habe ein „fatales Signal“ gesendet und ein zentrales Wahlversprechen gebrochen. Auch in Unionskreisen steigt der Druck auf die Parteiführung.

Stichwörter: CDU, CSU, Deutschland, Energiepreise, Entlastung, Friedrich Merz, Haushaltsstreit, Koalitionsausschuss, Mütterrente, Politik, SPD, Stromsteuer, Wahlversprechen
Vorheriger Beitrag del-monte-foods:-sanierungsplan-unter-gerichtsaufsicht Traditionskonzern Del Monte vor dem Neuanfang
Nächster Beitrag milliardenloch-bei-baywa:-folgen-eines-riskanten-kurses Baywa rutscht in Milliardenverlust durch Auslandsexpansion

Beliebte Beiträge

EU lockert Lieferkettenregeln – Machtverschiebung in Brüssel

Neue Mehrheit kippt bisherige Linie In Brüssel hat sich eine Mitte-Rechts-Allianz durchgesetzt und das umstrittene…

Von Adrian Kelbich

Sparkasse Essen: Schockierende Tat eines Bankangestellten

Banker entwendet Millionen aus Kundenschließfächern In einem bemerkenswerten Fall von Bankbetrug wurde ein ehemaliger Angestellter…

Von Adrian Kelbich

Vertiefende Analyse der Kriminalitätsentwicklung in NRW: Ein detaillierter Blick auf Zahlen und Fakten

Die Kriminalitätslandschaft in Nordrhein-Westfalen (NRW) steht unter genauer Beobachtung, insbesondere im Hinblick auf Delikte, die…

Von Susanne Jung

Das könnte Sie auch interessieren

sechs-monate-bis-zum-stichtag-für-fossile-heizsysteme
DeutschlandUmwelt

Gasheizung vor dem Aus: Der Countdown für Großstädte läuft

Von Adrian Kelbich
dax-schließt-rekordjahr-ab
DeutschlandWirtschaft

Dax schließt Rekordjahr mit freundlichem Jahresausklang ab

Von Adrian Kelbich
heftige-korrektur-nach-edelmetall-rally-überrascht-märkte
DeutschlandWirtschaft

Nach Rekordjagd geraten Gold und Silber abrupt unter Druck

Von Charlotte Probst
arbeitslosigkeit-kostet-milliarden
DeutschlandPolitik

Arbeitslosigkeit kostet Milliarden

Von Charlotte Probst
Aktienfinancial.de

Über Uns

Wir begrüßen Sie bei AktienFrancial.de, Ihrem Tor zu unabhängigen Nachrichten und Neuigkeiten, sowie Hintergrund-Information zu Märkten, Politik, Finanzen, Wirtschaft, Technik und Wissenschaft.

RMK Marketing Inc.
41 Lana Terrace, Mississauga, Ontario L5A 3B2, Kanada​
Links
  • AGB
  • Impressum
  • Über uns
  • Datenschutz
  • Kontakt

© RMK Marketing Inc. Alle Rechte vorbehalten.

Welcome Back!

Sign in to your account

Lost your password?