Samstag, 18 Apr. 2026
  • Mein Feed
  • Meine Speicherungen
Abonnieren
Aktienfinancial.de
  • Startseite
  • Deutschland
  • Europa
  • International
  • Politik
  • Unternehmen
  • Wirtschaft
  • Technik
  • Umwelt
Font ResizerAa
Aktienfinancial.deAktienfinancial.de
  • Meine Speicherungen
  • Mein Feed
Suchen
  • Startseite
  • Deutschland
  • Europa
  • International
  • Politik
  • Unternehmen
  • Wirtschaft
  • Technik
  • Umwelt
Have an existing account? Sign In
Folgen Sie uns
© RMK Marketing Inc. Alle Rechte vorbehalten.
EuropaWirtschaft

Inflation im Euroraum legt im November leicht zu

Adrian Kelbich
Letzte Aktualisierung: 2. Dezember 2025 15:59
Adrian Kelbich
inflation-im-euroraum-legt-im-november-leicht-zu

Preisauftrieb übertrifft die Erwartungen

Die Teuerungsrate im Euroraum ist im November überraschend leicht gestiegen und liegt nun bei 2,2 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat. Das teilte Eurostat mit. Erwartet hatten Volkswirte eine unveränderte Jahresrate von 2,1 Prozent. Auf Monatssicht gingen die Verbraucherpreise zwar um 0,3 Prozent zurück, doch auch dieser Wert entsprach lediglich den Prognosen.

Contents
Preisauftrieb übertrifft die ErwartungenÖkonomen sehen keine neue InflationswelleAussicht auf preisstabile MonateEZB dürfte an ihrer Zinspolitik festhalten

Die Kerninflation, also ohne Energie, Lebensmittel, Alkohol und Tabak, verringerte sich im Monatsvergleich um 0,4 Prozent. Im Jahresvergleich blieb sie stabil bei 2,4 Prozent, während Experten mit einem leichten Rückgang auf 2,3 Prozent gerechnet hatten. Die Zahlen deuten darauf hin, dass der Preisauftrieb zwar moderat bleibt, aber hartnäckiger ausfällt als bislang angenommen.

Ökonomen sehen keine neue Inflationswelle

Trotz des leichten Anstiegs warnen Fachleute nicht vor einer erneuten Eskalation der Teuerung. Alexander Krüger von Hauck Aufhäuser Lampe betonte: „Der Anstieg der Inflationsrate hat mit Inflation nichts zu tun.“ Er verwies darauf, dass im Oktober vor allem die Energiepreise stärker gedämpft hätten, was den aktuellen Basiseffekt verstärke.

Nach Einschätzung Krügers liege die Inflationsrate im Bereich der erwarteten Entwicklung. Die Daten zeigten weiterhin ein Umfeld mit stabilen Preisen, das keine unmittelbaren Risiken für eine erneute Preisbeschleunigung signalisiere.

Aussicht auf preisstabile Monate

Ökonomen rechnen damit, dass sich der Preisauftrieb in den kommenden Monaten weiter moderat entwickelt. Bereits jetzt deuten mehrere Frühindikatoren auf eine Phase nahezu stabiler Verbraucherpreise hin.

Für Anfang 2026 erwarten Experten sogar einen kurzfristigen Rückgang der Inflation auf Werte knapp unter zwei Prozent. Diese Einschätzung wird durch die gedämpfte Nachfrage, niedrigere Energiepreise und anhaltende Entspannung in den Lieferketten unterstützt. Der Euroraum scheint damit in Richtung des Zielwertes der Europäischen Zentralbank (EZB) zu steuern.

EZB dürfte an ihrer Zinspolitik festhalten

Angesichts der aktuellen Datenlage sehen Marktbeobachter keine Notwendigkeit für eine Zinsänderung. Die EZB hatte zuletzt signalisiert, dass sie die hohe Unsicherheit in der Konjunktur abwarten wolle.Krüger betonte: „Die EZB kann sich beruhigt zurücklehnen und die Leitzinsen dort belassen, wo sie sind.“ Die Notenbank werde voraussichtlich nicht in Versuchung geraten, an der Zinsschraube zu drehen, da ihre interne Inflationsprognose für 2026 bei 1,7 Prozent liege — ein Wert, der aus Sicht vieler Experten ohnehin eher niedrig angesetzt ist.

Stichwörter: Alexander Krüger, Europäische Zentralbank, Euroraum, EZB, Geldpolitik, Inflation, Kerninflation, Konjunktur, Preisentwicklung, Verbraucherpreise
Vorheriger Beitrag dänemark-beendet-als-erstes-land-die-briefpost-zustellung Dänemark beendet als erstes Land die Briefpost Zustellung
Nächster Beitrag berliner-charité-besiegt-dauerhaft-hiv-bei-patienten Berliner Charité erzielt Therapie-Erfolg gegen HIV 

Beliebte Beiträge

Hotels in Europa verklagen Booking.com wegen Preisbindungen

Über 10.000 Hotels beteiligen sich an Sammelklage Mehr als 10.000 Hotels aus ganz Europa ziehen…

Von Charlotte Probst

Biden gegen Trump: TV-Duell Analyse

Ein TV-Duell mit bitterem Nachspiel für die Demokraten Beim jüngsten TV-Duell zwischen dem amtierenden US-Präsidenten…

Von Adrian Kelbich

Citigroup im Strudel finanzieller Turbulenzen: Steigende Kosten und Glaubwürdigkeitsdilemma

Die Citigroup, eine der führenden Banken im globalen Finanzsektor, steht derzeit vor erheblichen Herausforderungen. Mit…

Von Adrian Kelbich

Das könnte Sie auch interessieren

börsen-steigen,-dollar-fällt,-öl-stürzt-nach-hormus-freigabe
BörseWirtschaft

Börsen steigen, Dollar fällt, Öl stürzt nach Hormus-Freigabe

Von Susanne Jung
hormus-entspannung-lässt-airlines-aktien-steigen
UnternehmenWirtschaft

Ölpreissturz treibt Airlines an und zerlegt Energiewerte

Von Charlotte Probst
ab-2027-greift-die-eu-direkt-ins-bargeld-ein
FinanzenLeben

Ab 2027 greift die EU direkt ins Bargeld ein

Von Adrian Kelbich
eu-droht-meta-wegen-ki-sperre-auf-whatsapp
EuropaNachrichten

EU droht Meta wegen KI-Sperre auf WhatsApp

Von Susanne Jung
Aktienfinancial.de

Über Uns

Wir begrüßen Sie bei AktienFrancial.de, Ihrem Tor zu unabhängigen Nachrichten und Neuigkeiten, sowie Hintergrund-Information zu Märkten, Politik, Finanzen, Wirtschaft, Technik und Wissenschaft.

RMK Marketing Inc.
41 Lana Terrace, Mississauga, Ontario L5A 3B2, Kanada​
Links
  • AGB
  • Impressum
  • Über uns
  • Datenschutz
  • Kontakt

© RMK Marketing Inc. Alle Rechte vorbehalten.

Welcome Back!

Sign in to your account

Lost your password?