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US-Dollar: historischer Rückgang gegenüber Franken und Euro

Charlotte Probst
Letzte Aktualisierung: 28. Januar 2026 16:10
Charlotte Probst
us-dollar-fällt-auf-rekordtief-zum-franken-und-euro

Der US-Dollar hat kürzlich ein Rekordtief erreicht und gegenüber dem Schweizer Franken einen dramatischen Rückgang verzeichnet. Die Währung fiel auf 0,7605 Franken, was den tiefsten Stand seit Januar 2015 markiert. Auch gegenüber dem Euro zeigte der Dollar Schwächen, was die globalen Märkte weiterhin beeinflusst.

Contents
Trump’s Äußerung löst Verkaufswelle ausPolitische Unsicherheiten und ihre Folgen für den DollarFlucht in sichere Währungen: Euro und Franken als bevorzugte AlternativenAuswirkungen auf den Handel und die FinanzmärkteWird der Dollar langfristig weiter schwächeln?

Trump’s Äußerung löst Verkaufswelle aus

Die Ursache für den Rückgang des US-Dollars geht auf Äußerungen von US-Präsident Donald Trump zurück. In einer kürzlichen Pressekonferenz erklärte Trump: „Dem Dollar geht es großartig.“ Diese Bemerkung, die als Gleichgültigkeit gegenüber den Sorgen der Finanzmärkte interpretiert wurde, löste eine Verkaufswelle aus. Investoren reagierten auf die Aussage, indem sie begannen, ihre Dollar-Bestände zu verkaufen.

Steve Englander, Währungsexperte bei Standard Chartered, erklärte, dass Trumps Gleichgültigkeit den Märkten den Eindruck vermittelte, dass der US-Dollar nicht mehr als stabile Währung angesehen werde.

Politische Unsicherheiten und ihre Folgen für den Dollar

Neben den Äußerungen von Trump tragen auch politische Unsicherheiten zur Schwächung des Dollars bei. Besonders die Unsicherheiten bezüglich der US-Notenbank spielen eine Rolle. Der Rücktritt von Jerome Powell, dem Vorsitzenden der Federal Reserve, im Mai 2026, sorgt für Besorgnis. Diese Ungewissheit über die zukünftige Geldpolitik der USA belastet den Dollar zusätzlich.

Die rückläufigen Verbraucher- und Geschäftserwartungen in den USA verstärken den negativen Trend. Ipek Ozkardeskaya, Analystin bei Swissquote, kommentiert dies: „Das sinkende Vertrauen in die US-Wirtschaft und die instabile politische Lage verstärken das schwache Bild des Dollars.“

Flucht in sichere Währungen: Euro und Franken als bevorzugte Alternativen

Angesichts der Unsicherheit suchen Investoren zunehmend Zuflucht in sicheren Währungen. Der Euro und der Schweizer Franken sind derzeit beliebte Alternativen zum US-Dollar. Durch die Schwäche des Dollars werden die Preise für Rohstoffe, die in Dollar gehandelt werden, für ausländische Käufer günstiger. Dies hat zu einem Anstieg des Goldpreises geführt, da Edelmetalle als sicherer Hafen in unsicheren Zeiten gelten.

Auswirkungen auf den Handel und die Finanzmärkte

Der Fall des US-Dollars hat weitreichende Konsequenzen für den globalen Handel. Insbesondere Unternehmen, die auf importierte Rohstoffe angewiesen sind, profitieren von einem schwächeren Dollar. Die Kaufkraft der europäischen Unternehmen steigt, während US-Unternehmen unter den Folgen eines schwächeren Dollars leiden könnten.

Investoren, die auf den US-Dollar setzen, müssen sich auf eine zunehmende Volatilität einstellen, da die geopolitischen Spannungen und die US-Politik weiterhin unberechenbar bleiben.

Wird der Dollar langfristig weiter schwächeln?

Die nächsten Monate werden entscheidend für den US-Dollar sein. Analysten erwarten, dass die politischen Spannungen und wirtschaftlichen Unsicherheiten weiterhin die Währung belasten werden. Die Frage bleibt, wie lange der Dollar noch als Weltreservewährung dominant bleiben kann. Auch die Rückkehr von Trump zu einer härteren Wirtschaftspolitik könnte den Dollar weiter schwächen.Für Investoren könnte dies die Gelegenheit bieten, verstärkt in den Euro-Raum zu investieren und von der Euro-Stärke zu profitieren.

Stichwörter: Edelmetalle, Euro, Euro-Raum, Federal Reserve, Franken, geopolitische Unsicherheiten, Gold, Jerome Powell, Rohstoffmärkte, Silber, Trump, US-Dollar, Verbrauchervertrauen, Währung, Wechselkurs
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