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Trump verbindet Palästina-Frage mit Zollstreit gegen Kanada

Susanne Jung
Letzte Aktualisierung: 1. August 2025 00:41
Susanne Jung
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Drohung mit Strafzöllen von 35 Prozent

US-Präsident Donald Trump hat erneut Druck auf Kanada ausgeübt und die Anerkennung eines palästinensischen Staates direkt mit dem laufenden Handelskonflikt verknüpft. Auf seiner Plattform Truth Social schrieb er: „Wow! Kanada hat gerade angekündigt, dass es die Eigenstaatlichkeit für Palästina unterstützt. Das wird es für uns sehr schwer machen, ein Handelsabkommen mit ihnen zu schließen.“ Sollte bis Freitag keine Einigung erzielt werden, plant Trump, Zölle von 35 Prozent auf kanadische Waren zu erheben, die nicht unter das bestehende Nordamerikanische Handelsabkommen fallen.

Zusammenhang von Handelspolitik und Außenpolitik

Die Drohung folgt auf die Ankündigung des kanadischen Premierministers Mark Carney, dass Kanada im September bei der UN-Vollversammlung die Anerkennung eines palästinensischen Staates befürworten werde. Carney begründete diesen Schritt mit der „humanitären Katastrophe im Gazastreifen“. Die Verknüpfung dieser Entscheidung mit dem Handelsstreit zeigt, wie stark Trumps Zollpolitik zunehmend auch außenpolitische Themen einbezieht.

Handelsgespräche zwischen USA und Kanada stocken

Die Gespräche zwischen beiden Ländern werden durch diese Entwicklung weiter belastet. Carney hatte die Verhandlungen zwar zuletzt als „konstruktiv“ bezeichnet, aber gleichzeitig eingeräumt, dass eine Einigung bis zur gesetzten Frist ungewiss sei. Ein Scheitern könnte massive Auswirkungen auf die Handelsbeziehungen haben, da die angedrohten Zölle einen Großteil der Exporte Kanadas betreffen würden.

Kanadas Position zur Palästina-Frage

Die Haltung Kanadas, Palästina als eigenständigen Staat anzuerkennen, markiert eine klare außenpolitische Positionierung. Experten sehen darin nicht nur eine Reaktion auf die Lage im Gazastreifen, sondern auch ein Signal an andere westliche Staaten, den diplomatischen Kurs zu überdenken. Carney betonte, die Entscheidung sei „eine Frage der Verantwortung gegenüber internationalen Menschenrechten.“

Gefahr eskalierender Spannungen

Sollte Trump die angedrohten Zölle tatsächlich umsetzen, drohen weitreichende wirtschaftliche Folgen. Analysten warnen vor einem deutlichen Rückgang des Handelsvolumens zwischen den beiden Nachbarstaaten. Gleichzeitig könnte die außenpolitische Verknüpfung von Handelsmaßnahmen und geopolitischen Konflikten die Beziehungen auf Jahre hinaus belasten.

Stichwörter: Außenpolitik, Donald Trump, Gazastreifen, Handelskonflikt, International, Kanada, Mark Carney, Palästina, Strafzölle, UN-Vollversammlung, US-Zollpolitik, USA, Welt, Wirtschaft
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